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Montag, 17. Januar 2011

Ohne Titel - aber mit Daddy und Timm


Pia hat sich schon am Freitag entschlossen, ausnahmsweise mal nicht ins Stadion zu gehen - im Nachhinein eine weise Entscheidung und würden mich andere Umstände nicht daran hindern, hätte ich es ihr gleich getan. Die anderen Umstände liegen darin begründet, dass ich seit Jahren mit meinem Daddy ins Stadion gehe - und das ist unabhängig vom Ergebnis und Spielverlauf meine Geschichte. Und seit geraumer Zeit bahnt sich Zuwachs an. Timm, mein Neffe, wurde im letzten Sommer sechs Jahre alt - und noch im Alter von fünf haben wir uns das Freundschaftsspiel der Eintracht in Aschaffenburg angeschaut. Acht blitzsaubere Tore gabs zu sehen. Noch im vergangenen Jahr konnte Timm gegen Hoffenheim seine Premiere in der Arena feiern; ich selbst lag krank im Bett - und die Eintracht ging mit 0:4 unter. Durch Pias Verzicht ergab sich nun die Möglichkeit, ein zweites Heimspiel in der Arena zu sehen - mit Opa, Onkel und sich.

Und da folgt auch schon das erste Dilemma; der kleine Kerl scheint recht angefixt und für ihn ist es eine Riesensache, mit uns mit zu kommen und das Erlebnis Fußball zu lernen, während es mir immer weniger Freude bereitet - und das Spiel gegen Hannover sollte ein weiterer Beleg für meine Unlust werden.

Und das liegt nicht daran, dass die Eintracht mit 0:3 verloren hat - wobei Timm nach dem 0:1 zu mir meinte: Axel, weißt du was, das ist doch gar nicht schlimm. Wenn die Eintracht noch drei oder vier Tore schießt, dann gewinnt sie noch. Viel zu gucken gabs ja - und viel zu singen. Da singt der kleine Kerl doch tatsächlich bei Schwarz-weiß-wie-Schnee mit und hält beim Herzen von Europa seinen Schal hoch - alleine dafür hat sich schon der Besuch des Spiels gelohnt. Schade, dass sich die Vereine solche Szenen mit 20 Euro pro Kindersitzplatz bezahlen lassen.

Bei der Eintracht hütete Nikolov das Tor. Noch ein schade, - da hat der Trainer eine gute Möglichkeit verpasst, einen Torwartwechsel im Sinne der Eintracht vorzunehmen. Nichts gegen Oka - aber Fährmann hat seine Sache während Okas Verletzung gut gemacht. Und wenn man einen jungen Torhüter verpflichtet, dann sollte er auch früher oder später sein Talent unter Beweis stellen können. Würde Fährmann jetzt eine halbe Saison durchspielen, dann wüssten wir im Sommer: Jawoll, der ist's, der hat's bewiesen - oder wir wüssten definitiv, dass eine Trennung sinnig wäre. So wissen wir gar nichts.

Naja, ein bisschen schon - wir wissen, dass Meier und Altintop zur Zeit alles andere als auf der Höhe ihrer Schaffenskraft sind - und doch schauen wir von Woche zu Woche verwundert auf die Startaufstellung, in der beide regelmäßig auftauchen. Sicher, wenn sie in Form sind, dürfte kaum ein Weg daran vorbei führen. Wenn. So schmoren Fenin oder Amanatidis regelmäßig auf der Bank und zeigen bei Kurzeinsätzen mehr Feuer als ihre Kollegen - wie auch gegen Hannover. Allerdings führte 96 da schon mit 2:0 und vor allem für Altintop begann ein Spießrutenlaufen - in welches ihn der Trainer sehenden Auges schickte. Die Seelenlage eines Fans ist manchmal hochverzwickt doch im Falle Altintop sehr einfach zu durchschauen: man musste kein Psychologe sein, um zu erkennen, dass die Geduld für unseren Zehner erschöpft war; dass sich schon seit Wochen abzeichnete, was kurz vor dessen Auswechslung Wirklichkeit wurde. Obgleich Altintop nicht das schlechteste Spiel ablieferte, wurde er gnadenlos ausgepfiffen. Das war ungerecht und unwürdig zugleich - aber es war abzusehen. So hätte Skibbe in der Halbzeit reagieren und Altintop vor den Fans schützen müssen. Dies tat er nicht, er warf ihn wider besseren Wissens den "Anhängern" zum Fraß vor. Hinter mir ertönte es: Hol den Dreggsterkk endlisch runner. Es wäre wenig verwunderlich, wenn Altintop noch vor Ende der Wechselfrist die Eintracht verlassen würde. Das wäre bedauerlich, denn er hat Potential - derzeit hat er nur noch einen teuren Vertrag und ein Standing auf der Höhe Tebers.

Dabei ist er in der Chancenverwertung gar nicht mal so viel schlechter als sein Pendant auf der rechten Seite, Patrick Ochs. Kid hat ja drüben in der Klappergass mit schöner Regelmäßigkeit die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufgegriffen - was vielleicht zu wenig zur Sprache kommt ist das Missverhältnis im Zusammenspiel mit Jung. Die rechte Seite hätte weitaus mehr Potential, wenn die beiden Frankfurter Eigengewächse harmonieren würden, was sie meiner Ansicht nach nicht machen. Und das liegt meines Erachtens an Ochs, der den mitlaufenden Jung zu wenig ins Anspiel mit einbezieht. Manchmal hat es gar den Anschein, als dokumentiere Ochs: Sieh her, ich bin hier der Platzhirsch und du stellst dich hinten an - aber ich kann mich täuschen.

Zu guter Letzt bin ich kein Freund vom Spiel mit einen Stürmer, von dessen Treffsicherheit das Wohl und Wehe der Eintracht abhängt. Die Laufbereitschaft und die Quote von Gekas in allen Ehren - aber wenn aus dem Mittelfeld keine Bälle kommen, wenn weder von rechts noch von links vernünftig geflankt wird, dann wäre es an der Zeit, sich Gedanken über eine variable Taktik zu machen. Und da gehört nicht der langweilige Witz dazu, Caio nach 45 Minuten einzuwechseln, in der Hoffnung, dass ein Freistoß ins Tor segelt. Selten habe ich in den letzten zwanzig Jahren eine Saison emotionsloser hingenommen.

Von all dem weiß Timm natürlich noch nicht viel. Er wundert sich, dass er dauernd aufstehen und sich dann wieder setzen muss und dass manchmal Sachen geworfen werden. Er wird noch lernen, dass nicht nur Plastikdeckelchen durch die Luft fliegen, sondern manchmal auch gefüllte Becher. Er hört es nicht, wenn von irgendwoher Ya Konan du schwule Niggersau erklingt.
Doch er wird nach sieben Gegentoren in zwei gesehenen Heimspielen und keinem einzigen erzielten Eintrachttreffer irgendwann auch mal in unseren Armen liegen und sich freuen.

Alleine letzteres ist es wert, ins Stadion zu gehen - obgleich ich eigentlich keine Lust mehr auf diesen überteuerten Bundesligazirkus habe, inmitten eines Sicherheitswahns bei dem Kinderrucksäcke durchsucht werden - (natürlich nur die vordere Tasche, die Bengalos hatten wir hinten) und die Masse Mensch jetzt auch in Frankfurt auftreten kann, wie ich es bei anderen Vereinen immer gehasst habe: Als niederträchtiges Etwas, das die eigenen Leute lustvoll destruiert und in dem einzelne Individuen derartig widerwärtig auftreten, dass die Gewaltdiskussion neu geführt werden müsste.

Sonntag, 22. August 2010

Heimspiel in Hannover

Rückblende: Während die Eintracht letzte Woche durch ein relativ ungefährdetes 4:0 in Wilhemshaven die zweite Pokalrunde erreicht, muss Hannover 96 in Elversberg nach verlorenem Elfmeterschießen die Segel streichen. Noch während der Woche wird der Spieler Jan Schlaudraff wegen mangelndem Trainingseinsatz von Trainer Slomka aus dem Kader gestrichen, allenthalben rauschen die Roten bei Tippspielen auf einen Abstiegsplatz. Slomka selbst scheint mit Sportdirektor Schmadtke nicht auf der selben Wellenlänge zu funken - kurz: Hannover 96 beginnt die Saison wie ein taumelnder Boxer, der auf sein finales KO wartet. Da trifft es sich gut, dass zum Auftakt der Saison unsere Eintracht zu Gast im Niedersachsenstadion sein wird - immerhin besagt die Tradition, dass es kaum bessere Aufbaugegener für solch einen Fall gibt. Während ich also noch am Donnerstag in kleiner Runde im Backstage etwas von einem 1:0 Hanke in der 90. gemurmelt habe und mir dabei böse Blicke einfing, träumten andere von einer optionalen Tabellenführung - der Eintracht.

Pia hingegen träumte vom Baggersee und plante für Samstag einen Ausflug mit den Kids, während ich die Gelegenheit hatte, einen Platz bei Suse und Muelli im Auto zu ergattern. Da Uli noch ein Kärtchen für mich übrig hatte, marschierte ich früh am Spieltag brav zur Rothschildallee, während der silberne Golf darauf wartete, nachmittags nach Groß Krotzenburg zum See zu rauschen. Es sollte die weisere Entscheidung gewesen sein - so stand es zumindest Stunden später um 17:15 fest.

Es sollte ein heißer Tag werden; zur verabredeten Zeit rollte ein schwarz-roter Audi vor, sammelte mich ein und schon rollten wir über den Alleenring auf die Autobahn. Aus der feinen Anlage rockten wahlweise die Kings of Leon, die Beastie Boys oder Volbeat, immer wieder überholten wir PKWs mit Eintracht-Aufkleber und spulten Kilometer um Kilometer ab. Bei einer Zigarettenpause entdeckten wir riesige plattgewalzte Scheißhaufen auf dem Parkplatz - doch noch vermochten wir die Zeichen der Zeit nicht adäquat zu deuten. Ein Stau wenige Kilometer vor Hannover gab uns Gelegenheit, das Verdeck zu öffnen - die Sonne, der Highway, die Eintracht, die Musik - es hätte so schön sein können.

Wir gondelten durch Hannover, stellten fest, dass es hier einen Stadtteil namens Mittelfeld gibt und parkten auf dem Festplatz vor den Toren des Stadions, nachdem wir einen Hinweis der Ordner, die uns um das Gelände herum schicken wollten, dezent ignorierten - nicht als einzige übrigens: Weshalb sollen wir fürs Parken Geld bezahlen, wenn es auch günstiger geht? Genau.

Alsbald marschierten wir ums Stadion, landeten vor dem Gästebereich und begrüßten die ankommenden Eintrachtler. Die UF schleppte Choreobestandteile ins Stadion, die Fanbetreuung beobachtete das muntere Treiben und alle naslang ein großes Hallo und ein herzhaftes Guude. Christian und Uwe waren mittlerweile auch eingetroffen, und während Suse und Muelli sich in Richtung Sitzplatz aufmachten, organisierte ich ein Stadionmagazin und spazierte zum Eingang für Stehplätze. Der Ordner tastete mich penibel ab, sogar meinen Geldbeutel musste ich öffnen (Münz- und Scheinfach) und auf meine Frage hin, ob er das Einkommen der Eintrachtler überprüfen wolle, klärte er mich auf, dass er Aufkleber suche. Hätte er was gesagt, ich hätte ihm welche besorgen können. So stand ich da (streng auf die fünfzig zugehend) und musste mit ansehen, wie mein Portemonnaie befingert wurde. Es wird Zeit, dass man Sie zu mir sagt.

Angekommen in den Stehrängen suchte ich Christian und Uwe, gesellte mich zu ihnen, traf auf Lars und entdeckte jede Menge Papptafeln, ausgelegt für die erste Choreo der Saison 2010/11, es war angerichtet.

Die Eintracht begann erstaunlicher Weise exakt mit der Aufstellung, die ich vor wenigen Wochen vorher gesagt hatte - für den verletzten Chris stand Russ in der Innenverteidigung und im Gegensatz zum Pokalspiel durfte Gekas an Stelle von Altintop neben Amanatidis stürmen. Ein paar Fahnenschwenker wedelten auf dem Platz damit herum, an den verstorbenen Torhüter Enke erinnerte weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick etwas und dann begann sie, die sechste Bundesligasaison der Eintracht in Folge. Mit Einlaufen der Mannschaften hielten wir die Papptafeln in die Höhe und schon nach wenigen Sekunden blieb ein Hannoveraner verletzt liegen, Neuzugang Carlitos musste ausgewechselt werden - die Diagnose lautete später: Kreuzbandriss.

Die Eintracht übernahm das Kommando, vor allem Köhler hatte einige gute Szenen und Amanatidis verzog nur knapp, raufte sich in altbekannter Manier die Haare, was ich kurz darauf gleichfalls machen sollte. Quasi aus dem Nichts hatte 96 in weinroten Trikots den Führungstreffer erzielt. Sieben Minuten später war alles wieder im Lot, Köhler hatte zum Ausgleich getroffen und das Spiel auf eine vernünftige Basis gestellt. Noch vor der Halbzeit konnte Nikolov spektakulär den Rückstand verhindern; Schulz stand frei vor ihm und brachte die Kugel nicht im Netz unter.

Nach dem Seitenwechsel kombinierte die Eintracht phasenweise recht gefällig, doch Torchancen blieben Mangelware - die größte Aufregung gab's, als ein Handelfmeter für die Eintracht nicht gepfiffen wurde - und so musste Gekas nach einer Stunde vom Platz, für ihn kam Altintop. Tzavellas auffälligste Tat folgte auf dem Fuß, er konnte seinem Gegenspieler nicht folgen und riss ihn einfach um, dafür gab's zu Recht gelb und kurz darauf die Quittung - Auswechslung gegen Korkmaz. Skibbe wird ihm sicherlich erklären, was es heißt, linker Verteidiger zu spielen. Links ist links und Verteidiger bedeutet: Hinten.
Hannover merkte plötzlich, dass sie ja eigentlich mitspielen können und so düpierte Ya Konan die gesamte Frankfurter Hintermannschaft und zog im Strafraum ab; glücklicherweise knallte der Ball an die Latte. Unterdessen hatte Lars den Spielstand unserer zweiten Mannschaft aus Ulm erfahren: 5:3 in Ulm gewonnen, na also; es geht doch - obgleich in den letzten fünf Minuten vier Tore gefallen sind.

Die Eintracht larifarite sich durchs Spiel und so konnte 96 zwei weitere Warnschüsse abgeben; die Einschläge kamen näher und es kam, wie es kommen musste: Korkmaz hampelte irgendwo an der eigenen Auslinie herum, irgendwie flog der Ball in den Strafraum, Nikolov machte irgendwas und Ya Konan das Tor. 2:1 für Hannover.

SMS an Pia: 2:1 Hannover.
Antwort: Fuck!

Und wer gedacht hatte, die Eintracht würde wild entschlossen das Heft wieder in die Hand nehmen, der wurde aufs Gröbste enttäuscht, daran änderte auch die Einwechslung von Caio für Schwegler nichts - wobei Attribute wie wild entschlossen mit Caio nicht das Geringste zu schaffen haben. Wenn irgendjemand fürderhin auf die Idee kommen sollte, in den leiernden Singsang Caio, Caio einzufallen, muss er acht geben, dass ich ihm nicht kommentarlos eine schaller. Sei's drum: Weder Ochs noch Amanatidis vermochten das Ruder herum zu reißen; erst in den letzten Sekunden bäumte sich die Eintracht auf; Russ köpfte ans Gestänge und Amanatidis konnte den Ball gleichfalls nicht im Tor von Fromlowitz unterbringen.

SMS an Pia: Aus!
Antwort: Shit.

Es war wie gehabt, die Eintracht war nicht in der Lage, gegen eine schwächelnde Mannschaft zu punkten und ziert fürs Erste die hinteren Regionen der Tabelle. Russ wirkte in der Innenverteidigung überfordert und dürfte nach Chris Genesung auf der Bank landen; Gekas spielt nicht wirklich mit, Schwegler hatte einen gebrauchten Tag erwischt und die Einwechselspieler bestätigten auf eindrucksvolle Weise, weshalb sie nicht von Beginn an auf dem Platz standen. Spielerisch gefällig, fehlte der Eintracht Druck und Wille, solch ein Spiel zu gewinnen. Positiv vielleicht noch Jung und Köhler, während Meier für meinen Geschmack zu weit hinten agierte. Und Nikolov - Weltklasse gegen Schulz und Kreisklasse gegen Ya Konan - so kennen wir ihn. Das macht es nicht besser.

Völlig überflüssig die erste Niederlage eingefangen - in Hannover. In HANNOVER.

Enttäuscht und verärgert marschierten wir zum Parkplatz, verabschiedeten uns von Christian und Uwe und rollten Richtung Autobahn. Einem kurzen Stopp bei einer Burgerbraterei, der sich zu einem längeren entwickeln sollte, weil die Burgerbrater nicht mit dem Burgerbraten nachkamen, folgte ein unspektakulärer Ritt über die A5. Die Sonne versank und zauberte mit den Himmelswölkchen ein freundliches Bild eines Sommerabends, der in mir gar nicht so freundlich arbeitete. Die Musik übernahm die Hauptrolle, ich betrachtete den vorbeiziehenden Abendhimmel bis Muelli irgendwann unvermittelt von sich gab: Ich ärger mich immer noch. Das ging mir genauso.

Wir überholten den Eintracht-Bus, keine Hupe, kein Winken dafür aber die Info von Pia, dass die Auslosung im DFB-Pokal den HSV als Gegner brachte, während der FSV gegen Schalke und der OFC gegen Dortmund ran dürfen; ein entspanntes Fußball Wochenende wartet auf uns und so rollten wir gegen halb zehn, zwölf Stunden nach dem morgigen Aufbruch in Frankfurt ein. Ich bedankte mich für die freundliche Fahrt; der schwarz-rote Audi verschwand in der Nacht und ich im Dunkel des Nordends.

Später lief im HR noch ein Frankfurter Tatort von 1985; der Ehemann der Toten kam - es wurde mehrfach betont - aus Hannover. Ach leck mich.

Montag, 19. Oktober 2009

Wie heisst eigentlich der Trainer von Hannover ...

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... war eine der meist gestellten Fragen am vergangenen Samstag. Schulterzucken allenthalben. Somit wird die Antwort hier gegeben, man weiß ja nie, wozu es gut ist:

Andreas Bergmann heißt der Gute, man soll nicht sagen, man könne hier im Blog nichts lernen. Und damit ihr wisst, wie er aussieht, hat ihn Stefan fotografiert:


Hellgrau gegen dunkelgrau, das ist Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96. Minuskulisse im Stadion dazu ein Minigästeblock, man hätte meinen können, der VfL Wolfsburg sei zu Gast. In Vormeisterjahren wohlgemerkt; Erfolg macht sexy.

Nikolov hielt großartig - und schimpfte bei einer Attacke des Hannoveraners Ya Konan derartig, dass ich gar nicht glauben konnte, dass dies unser Oka war, Franz will, Ama auch - und ist schon wieder verletzt, Bajramovic kann, Jung durfte kurz, Meier traf, Ochs will auch, Liberopoulos trifft, Chris noch besser auf der Sechs, Steinhöfers Standards mit Doppel-D sind dennoch Kunst, Caio und die Defensive: das wächst zusammen, Fenin ist wieder dabei und Spycher Kapitän. Na gut.

Schön: Titsch-Rivero auf der Bank. Großartig für den Jungen.

2:1 gewonnen. Heimsieg. Danke. Und wichtig!

Weshalb die FAZ just im Moment Caio runter putzt, bleibt deren Geheimnis; weshalb das Sport-Studio nur punktuell auf dieses Spiel einging, liegt hingegen auf der Hand. Hertha leidet, das wollen die Leute sehen.

Die U23 besiegte dann am Sonntag die Stuttgarter Kickers mit 3:1. Mit Fährmann, Jung, Titsch-Rivero, Heller und Korkmaz. Aber auch mit Mössmer, Halke, Gentner, Haben, Fachat und Hess.

Die U19 unterlag beim KSC mit 0:1 und die U17 besiegte Hoffenheim mit 1:0. Die U17. 9 Spiele 12:0 Tore. Spitzenreiter. Trainer Alex Schur freut's. Mich auch.

Samstag, 9. Mai 2009

Heimspiel in Hannover - 09-05-2009

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Da Pia mit ihrem Jüngsten für Samstag Mittag einen Flohmarkt gebucht hatte und zudem durch das Nachspielen des Grillunfalls von Martin Fenin gehandicapt ist, machten sich die graue Maus und ich alleine auf Richtung Backstage, denn Suse, Arne und Muelli hatten sich dankenswerter Weise bereit erklärt, uns auf die weite Reise nach Hannover mitzunehmen. So saßen wir bald in einem flotten Audi und sausten zwischen Rapsfeldern und Windrädern durch Hessen. Der aus dem Fenster flatternde Eintracht-Schal pockte aufs Dach, Kings of Leon pluckerten aus dem CD-Player und Landschaft wehte am Fenster vorbei. Grün die Hügel, grün die Bäume - und grün die Hoffnung; die Hoffnung auf ein ansprechendes Spiel und auf ein entsprechendes Ergebnis.
Hannover gegen Frankfurt, das klingt in diesen Tagen wie unbunt gegen grau und doch sprach die leuchtende Sonne, der blaue Himmel und der orangene Audi dagegen.

Bei Kassel rollten wir auf den Rastplatz neben der Autobahn, nebenan hielt der Bus des EFC Fürth; Zeit für Kaffee und Zigaretten; Zeit für schwarz-roten Eintrachtkuchen.

Bald ging's weiter, Hannoversch Münden, Hameln, Hildesheim, Hannover - und nebenan lungerte irgendwo der Harz rum. Kurz vor der Hauptstadt Niedersachsens drehten wir eine kleine Ehrenrunde und erwischten dann doch noch Hannover. Wir hielten uns Richtung Maschsee, den wir flugs erreichten - kleine Böötchen mit bunten Segeln schipperten gemächlich im glänzenden Wasser - und näherten uns dem Stadion. Entgegen der Prognosen erwischten wir auf dem Schützenplatz einen Parkplatz in Steinwurfweite vom Stadion, kostenlos und unaufgeregt. War die Einfahrt zuvor noch exclusiv für VIP's ausgewiesen, so konnten wir nur wenige Meter später lässig das Grundstück entern. In der Nähe splitterte Glas, die Frankfurter waren da - und wir inmitten des Fußballnachmittags. Wenige Schritte vom Parkplatz entfernt marschierten die Hannoveraner in ihre Nordkurve - wir mussten in den Süden und hatten es allerdings nicht allzuweit.

Im Gegensatz zu Düsseldorf, wo das dortige Stadion schon von Weitem zu erkennen ist, versteckt sich das Niedersachsenstadion hinter einem grünen Wall von Bäumen, nebenan mäandert gemächlich ein Flüsslein und selbst die Polizei hielt sich merklich zurück. Die Polizeipferde waren unbehelmt, die Reiterinnen bezopft und schon das Schreiben an die Fans, welches unter der Woche nach Frankfurt verschickt wurde, schlug einen äußerst moderaten Ton an - und so ließ sich der Tag weiterhin entspannt an.

Frankfurter und Hannoveraner mengten sich untereinander und ich telefonierte mich mit Christian und Uwe zusammen, die auch bald zu uns stoßen sollten. Wir hockten auf einem Mäuerchen an der Stadionbrücke, tranken Flaschenbier zu einem Euro, winkten Anika, Kine und Domenico, die mit dem Per-Sempre-Bus (der in Wirklichkeit der der Geiselgnagster war) an uns vorbei rollten, und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Eine Flaschensammlerin fragte nach den leeren Pfandflaschen, die wir ihr gerne überließen und zum Dank verkaufte sie uns weitere Schöppchen zu einem Euro. Prost.

Suse, Arne und Muelli marschierten bald ins Stadion, wir anderen warteten, bis sich der Trubel am Eingang gelegt hatte und passierten dann ohne großartige Warterei die Kontrolle und wanderten die Stufen hinauf. Block S 18 - Eingang Süd-West.

Mein Leben dir vermacht, jeden Tag und jede Nacht ... erklang es schon einiges vor Spielbeginn aus dem vollbesetzten Eintracht-Block, hier stand Yves aus Berlin, dort die Sossenheimer, überall winkten bekannte Gesichter und wie schon vor dem Stadion war auch im Gästebereich die Stimmung merklich entspannt. Das Stadion selbst unterscheidet nur wenig von anderen modernen Arenen dieser Größenordnung, manchmal weiß man nur anhand der Reklame, in welcher Stadt man sich gerade aufhält. Die Bestuhlung ist wie in Frankfurt blau, obgleich die Vereinsfarben entweder schwarz-grün und die Trikots rot sind; auch trugen viele 96er einen blauen Anteil im Schal, eine überflüssige Reminiszenz an einen Sponsor, der Finanzoptimierer ist - und scheinbar Logen bei Hannover 96 gebucht hat und dem Stadion seinen temporäreren Namen gegeben hat, aber allem Anschein nach nicht für den Verein arbeitet - immerhin ist deren Präsident Kind einer der Vorreiter wenn es darum geht, die 50+1 Regelung aus den Angeln zu heben. Die Eintrittspreise werden zur nächsten Saison drastisch erhöht und die erste Aufgabe des neuen Managers Schmadtke dürfte sein, dies den eigenen Fans schmackhaft zu machen.

Rechts neben uns wurde eine zu vernachlässigende Choreo gezeigt, die Nordkurve präsentierte ein Banner Niedersachsenstadion für immer und hoffte auf den Verbleib des Nationaltorhüters Robert Enke und bezog zudem klar Stellung zu den angekündigten Preiserhöhungen. Preise runter stand auf einem weiteren Transparent.

Anpfiff. Die Eintracht ganz in weiß, - Pröll im Tor, Mahdavikia sowie Korkmaz in der Anfangsformation, Steinhöfer und Liberopoulos auf der Bank - machte das Spiel und zum kurzzeitigen Entsetzen aller erzielte Hannover nach Vorarbeit durch Schlaudraff und nach Stellungsfehler in der Eintracht-Abwehr das Tor durch Brugging. 1:0, 9. Minute.

Der Support setzte direkt nach dem Gegentreffer wieder ein - und sollte bis Spielende durchgezogen werden, Eintracht, Eintracht schallte es durchs Stadion und die Eintracht nahm den Kampf und das Spiel auf. Ein ums andere Mal vergab die Eintracht gute Chancen, ließ sich aber dadurch nicht beirren und wurde in der 42. Minute belohnt, als sich Fenin fein durchsetzte und Korkmaz per Flugkopfball den Ausgleich erzielte. Tooooooor, Jubel, Gimme Five. 1:1. Seltsamerweise wurde auch der Ausgleich der Cottbusser gegen die Bayern bejubelt - obgleich es tabellarisch für uns sinniger gewesen wäre, die Bayern hätten getroffen - was sie in der zweiten Hälfte ja dann auch taten.

In der Halbzeit traf ich Lars aka zico_b und wir schwatzten in den Anpfiff zur zweiten Hälfte hinein, in der wir dann eine dominierende Eintracht sahen, die aber aus etlichen guten Gelegenheiten keinen Treffer mehr zu Stande brachte und da Hannover nicht wirklich gewillt war, das Spiel zu gewinnen, blieb es nach 90 Minuten beim 1:1 - für die Eintracht zwei verlorene Punkte.

Wir feierten unser Team, das endlich wieder einmal leidenschaftlich Fußball gespielt hatte, Fenin feuerte sein Trikot in die Ränge und sodann verließen wir den insgesamt doch recht gastfreundlichen Ort. Die Polizeikette hinderte uns nicht am durchbrechen und so wanderten wir wieder am Stadion entlang zum Parkplatz. Uwe blieb aus familiären Gründen in Hannover, während sich Christian auf den Weg nach Hamburg machte, wir aber suchten bald den Weg zur Autobahn in Richtung Frankfurt.

In der Stadt stauten sich zunächst die Autos, besondere Aufmerksamkeit erregte dabei ein alter-Golf-Fahrer, dessen Auspuff mächtig sportlich röhrte - sämtliche Fenster waren auf Halbmast gesenkt - und dessen Heckscheibe mit einem Aufkleber "Mein anderes Spielzeug hat Titten!!!" gesegnet war. Ein kurzer Blick auf den Fahrer ließ den Schluss zu, dass es sich bei besagtem Spielzeug nur um eine Puppe handeln konnte. Gott, was hast du dir dabei gedacht?

Nach kurzer Zeit erreichten wir wieder die Autobahn und rollten in den untergehenden Tag. Das Gelb der Rapsfelder mengte sich mit dem Grün der Bäume und dem Blaugrau der dräuenden Nacht, die Windräder drehten sich stoisch um sich selbst und bei Göttingen-West rasteten wir und trafen auf Siggi, der mit den Limburgern im Hölzenbein-Bus unterwegs war.

Kaum in Hessen, öffnete der Himmel seine Schleusen, Muelli aber hielt den Audi sicher auf der Straße. Eine lustige Cover-Version von Nur geträumt wummerte aus den Lautsprechern, Kassel, Berfa, Taunusblick, Frankfurt. Ein Kanu auf einem Anhänger hatte es geschrottet, nur wenige Kilometer dahinter ein zweiter Unfall, Blaulicht, regenglänzende Straßen, A66, Miquelallee. Heimat. Wir verabschiedeten Arne, nur wenig später verließ ich Suse und Muelli, bedankte mich für die relaxte Fahrt und trottete wenige Meter durch die Frankfurter Nacht nach Hause.

Abends schaute ich mir noch das aktuelle Sportstudio an; Spielbericht Cottbus-Bayern. Der Kommentator kommentierte: ... van Bommel zu lahm ... Ich wunderte mich, waren die Bayern doch gerade am Drücker. Und ich verstand: van Bommel zu Lahm. Philipp Lahm. Aha!

Schön war's, gefehlt hat nur ein einziges Tor - aber das sollte auch kein Beinbruch sein, weder Bochum, noch Karlsruhe, noch Bielefeld, noch Cottbus hatten ihre Spiele gewonnen. Wenn Gladbach heute Abend auch nicht gewinnt, sollte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Aber wir wissen, wie es ist: Solange rechnerisch noch alles möglich ist, wird nicht gefeiert. Denn sonst wäre alles:

Freitag, 8. Mai 2009

Hannover ist wichtig!

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Dienstag, 25. November 2008

Winterbeginn


Die Zeit verfliegt fiel zu schnell, Erlebnisse der besonderen Art haben kaum Zeit, sich zu setzen - und eh wir uns umsehen liegen wir in der Gruft und
hatten dabei doch noch soviel vor.

We should remember to slow down more often, maybe we will.
There's a lotta good things coming our way right now.

A lotta bad had passed but we survived the breakdowns.

All is forgiven, water under bridges now.


The gaslight anthem - Boomboxes & dictionairies

Fahren, immer nur fahren, aus den Boxen wummert der Beat und alles fällt ab, all die sägenden Gedanken, all das Drehen deines Hirns, all die Idiotien eines Daseins, die dir jeden klaren Gedanken verkleistern. Die dir die vermeintlichen Notwendigkeiten des Alltags schmackhaft machen sollen und dich doch nur verblöden lassen, Wolken ziehen vorüber, der Tag zur Nacht, die Nacht zum Tag.

Everything these days seems to be some kind of sign
No one cares anymore where you've been
So you find a quiet place to shed that old skin
You won't need it again


New Model Army - Orange Tree Roads



www.hobokollektiv.net




Der Blick zurück:

Eben noch eine Lesung in Halle, Übernachtung in einer kleinen Pension, rauf auf die Autobahn, nach 400km runter von der Autobahn, Abfahrt F-Ost, Bornheimer Hang, das Schneechaos ließ auf sich warten, Mikrofon an: Eintracht Frankfurt begrüßt sie ganz herzlich zum 14. Spieltag in der Regionalliga Süd. 90 Minuten später: Zwei Tore der Eintracht U23, keines des KSC II, Spitzenreiter und das erste Spiel von Alexander Krük für die Eintracht. Abbauen, heim, ausruhen - der Husten hörte sich nicht gut an.

Als ich am Samstag morgen aufwachte, merkte ich, dass ich nicht in der Reih' bin, wie meine Oma zu sagen pflegte, draußen ist's kalt, ungemütlich und eigentlich hätte ich nichts dagegen gehabt, mich mit Tee und Lebkuchen vor den Fernseher zu knallen und mich auszuruhen - und ich hätte es sicherlich auch gemacht, wenn nicht die Eintracht spielen würde. Ich glaube, die letzten Heimspiele habe ich verpasst, als ich im Winter 2004 in Indien weilte, die SGE holte Punkt um Punkt - und erst als ich wieder im Lande war verlor die Eintracht drei Tage später in Lautern. Wäre ich damals bloß länger geblieben.

Wir fuhren so gegen 14:00 in Richtung Louisa, so wir es eigentlich immer machen, Pia steuerte den Golf während ich daneben kauerte, warm eingepackt, seit langem mal wieder mit Schal und Mütze und Handschuh. Als wir unser Ziel erreichten, wartete Daddy schon auf uns; der kleine Mitsubishi-Jeep parkte an gewohnter Stelle, wir gesellten uns dazu und marschierten durch die Unterführung (in welcher wohl Frankfurts einzige Tropfsteine zu bestaunen sind) am Fanhaus vorbei durch den Wald Richtung Stadion.

Viel war im Verhältnis zu sonst nicht los, aber in den letzten Jahren haben sich die Dinge geändert, ich glaube nicht, dass in der Geschichte bei viel mehr Spielen gegen Hannover mehr als die später bekannt gegebenen 39.800 Zuschauer anwesend waren. Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96 - ein Spiel des Mittelmaßes, 12. gegen 13. - aber so langsam scheint sich der WM-Hype wieder zu relativieren und wer weiß, möglicherweise gibt es ja im nächsten Jahr auch wieder Dauerkarten für diejenigen, die sich für die Eintracht interessieren - auch wenn der Erfolg ausbleibt, der Erfolg, der sich an den eigenen Erwartungen misst; Erwartungen, die nicht zwingend viel mit der Realität der Frankfurter Eintracht im Herbst 2008 zu schaffen haben müssen.

Während unsere Nummer Drei, Aaron Galindo es nicht geschafft hatte, rechtzeitig vom Länderspiel in Mexico an den Main zurück zu kommen und entsprechend nicht im Kader war, so wurde unserer Nummer 30, Caio, die Ehre zu Teil, in der Anfangsformation zu stehen. Deuteten zunächst die kurzen Hosen beim Aufwärmen schon darauf hin, so gab die Startaufstellung des Stadionsprechers endgültige Gewissheit. Der Stadionsprecher, der es übrigens versäumte, Alex Vasoskis Platz auf der Bank zu verkünden.

Da ihr in den üblichen Zeitungen, Foren und Blogs jede Menge Details zum Spiel lesen könnt, beschränke ich mich aufs Wesentliche.

  • Tor nach Standard: Ecke Steinhöfer, Flugkopfball Liberopoulos, 1:0
  • Tor nach Flanke Finks, Fenins Kopfball der ins Feld zurückprallt und von Russ köpflich versenkt wird, 2:0
  • Zusammenprall Nikolovs mit Hanke. Leichtes Humpeln.
  • Fenin setzt sich über Außen durch, spielt den Ball aber nicht zum wartenden Liberopoulos, welcher ihm erklärt, wie es besser geht.
  • Nach der Halbzeit kommt Pröll für Nikolov. Dieser hat einen Sehnenanriss und fällt lange aus.
  • Hanke und Bellaid gehen im Frankfurter Strafraum zum Ball, alles erwartet Ecke. Der Schiri gibt ... Elfer für Hannover. Die Debatten vom Stuttgart-Spiel wiederholen sich, der Linienrichter erklärt seine Sicht der Dinge, der Elfer wird zurückgenommen.
  • Fenin erkämpft sich den Ball, zeigt, dass er aufgepasst hat, passt zu Liberopoulos. Dieser zeigt uns, wer gelernt hat: Fenin - 3:0

Mein Daddy musste ausnahmsweise früher gehen und Pia fiel ein, dass möglicherweise zu Hause noch eine Kerze brennt. Egal, da ändern auch zwei Minuten nichts mehr daran. Wir blieben. Und wurden mit dem 4:0 durch Fenin belohnt. Abpfiff.

Wir hasteten aus dem Stadion, durchfroren, und eilten kalten Fußes durch den Wald. Zuhause angekommen stellten wir fest, dass die Kerze natürlich aus war. Aber das Feuer der Eintracht brannte wieder. Andersrum wäre es schlimmer.

Eigentlich wollte ich ja mal wieder in die Bembelbar, die am Abend im Backstage geplant war. Aber zuviel ist zuviel - ich liege flach. Tee, Lebkuchen, Fernsehen. Und ein Dach über dem Kopf.



Das Foto der Wolkenstraße durfte ich dankenswerter Weise dem wunderbaren Blog vom Fritsch entnehmen, dort gibt es noch viel mehr dieser Art, schaut es euch an, das Hobokollektiv.