Montag, 13. September 2010

Heimspiel in Gladbach


Fünf endlose Monate lang, was in diesem Falle ob der Sommerpause sieben Punktspiele in Folge bedeutet, war die Eintracht ohne Sieg. Begonnen hat der fußballerische Ramadan in Mönchengladbach, just als die Riederwälder nach den Sternen, sprich internationalen Plätzen, greifen konnten. Und nun also wieder Gladbach, jenes Team, welches am letzten Spieltag in Leverkusen mit 6:3 triumphierte - gegen die wiederum die Eintracht den letzten Sieg im März eingefahren hatte.

Alles hat ein Ende, nur der Tod nicht. Glaub ich und so war ich eigentlich guten Mutes obgleich ein Gutteil der Eintrachtfans nach den beiden Auftaktniederlagen eigentlich der Überzeugung war, dass wir haltlos Richtung Abstieg taumeln. Nuja, entschieden wird eine Saison nach dem letzten Spieltag und so waren wir sicher, dass auch heute nichts definitiv geklärt würde.

Bei strahlendem Sonnenschein treffen wir uns unten an der Günthersburgallee; Pia, Christian, Tanja, ich sowie der silberne Golf samt Eintrachtbadeente; der Badeadler dient ja höchstens als Mitbringsel für jene, die schon alles haben und bleibt zunächst im Fanshop. Für Tanja sollte es das erste Fußballspiel überhaupt werden und so versucht Christian ihr während der Fahrt beizubringen, dass ein Großteil der Zeit aus Leiden besteht, aus vergorenen Hoffnungen und trotziger Zuversicht und das Spiel ja nicht alles sei, da der Erlebnisfaktor "Auswärts" gleichwohl seinen Teil zu einem gelungenem Tag beiträgt.

Nach einem kurzen Stopp an der Tanke rollen wir auf die A66, die Uhr zeigt halbelf; Deutschland geht einkaufen und wir lauschen dem Rauschen der Motoren, derweil Arcade Fire, Iron Maiden oder Michael Holm für kurzweilige Unterhaltung sorgen; großartig auch die deutsche Version des Hermans Hermits Klassikers No milk today von den Four Kings; betitelt: Brötchen und Milch.



Derart beschwingt sausen wir über die A3 an Köln vorbei, überqueren den Rhein, folgen der A4 und sehen die Fabrik, in der Wolken gemacht werden, um dann auf der A61 in Mönchengladbach Holt die Autobahn zu verlassen. Erstaunlicherweise staut sich dort der Verkehr nicht in Richtung Stadion, sondern in Richtung Stadtmitte - und da wir etwas entfernt vom Stadion parken wollen, reihen wir uns brav ein. Nach ein paar Metern wird der Grund ersichtlich - eine Baustelle versperrt den klaren Weg, so parken wir den Golf am Straßenrand (völlig legal) mopsen uns einen Apfel und eine Brombeere und spazieren unter der lachenden Sonne durch eine Stadt, die ich ohne Fußball wohl nicht kennen würde.

Beim örtlichen Altbierhändler besorgen wir uns Wegzehrung und staunen über die hiesigen Bräuche; ein Zettel am Kiosk verkündet, dass gebrauchte Zeitungen nicht mehr umgetauscht werden können - auf Nachfrage erklärt der Verkäufer, dass es eine zeitlang Usus war, abgelaufene Fernsehzeitungen mit dem Argument hab nicht aufs Datum geachtet gegen eine aktuelle tauschen zu wollen. Sachen gibt's.

Fröhlich wandern wir an Peter Fischers Bäckerei vorbei und reihen uns in den Strom einlaufender Gladbachfans ein. Borussenfähnchen flattern an den Häusern, an einer Eckkneipe stehen ein paar Frankfurter und Gladbacher zusammen, trinken Bier - im Zweifel Kölsch.

Wir marschieren über die Autobahnbrücke, passieren den Friedhof mit angrenzender Totenhalle; dahinter ragen Flutlichtmasten in die Höhe; sie beleuchten wenn nötig das Hockeystadion, das unsere nächste Station ist. Grüner Kunstrasen umrandet von schwimmbadblauem Kunstrasen liegt torlos auf dem Boden, auf buntbestuhlten Rängen genießen wir die Sonne, bis wir nach einem Rundgang bei einem Supermarkt landen und Nachschub ordern; Astra und Brause - es ist ein schöner Tag irgendwo in Deutschland. Der Supermarkt liegt übrigens in der Helmut-Grashoff-Straße, benannt nach dem ehemaligen Manager der Borussia; in Frankfurt ist keine einzige Straße nach einem Eintrachtler benannt, sieht man einmal von der Rohrbachstraße und der Schaubstraße ab, deren Namen allerdings ursprünglich nicht mit den Kickern zu tun haben. Noch nicht einmal eine Alfred-Pfaff-Allee gibt es hier. Eine Schande.

Wir bewegen uns allmählich Richtung Fußballstadion, die Parkplätze sind voll, die Gladbacher tragen Trikots, auf denen entweder Marvin oder Marin steht und so langsam kommt mir das Spiel in den Sinn. Eigentlich erwarte ich nichts, noch nicht einmal schlechte Laune. Der Einlass geht flott, ich gehe ungehindert zwischen den Ordnern hindurch und treffe wie stets auf jede Menge Leute, wir quatschen über die Aussichten, über die Anfahrt und mit Max über unterschiedliche Ansichten über die ein oder andere Aktion. Dabei saust die Zeit voran und ich kämpfe mich händeschüttelnd durch den Block zu meinen Begleitern. Es sind ne ganze Menge Frankfurter im Block, hier klopft mir Cino auf die Schulter, dort stehen die Geiselgängster, da die Sossenheimer; überall ein großes Hallo, bis ich Pia, Christian und Tanja erreiche; Marc steht dabei; jetzt kann's los gehen - und es geht los. Die Eintracht in Schwarz-Rot mit Nikolov im Tor und Altintop samt Gekas vorne; Gladbach in weiß - und schon nach wenigen Minuten mit dem Rücken anderwand.

Es ist Bewegung im Spiel; Tzavellas verteidigt links hinten gegen Idrissou, Köhler diesmal wieder weiter vorne - und nach 24 Minuten ganz weit vorne: einen von Bailly abgewehrten Kopfball schiebt unsere Nummer 7 überlegt zur Führung ins Netz. Na also, geht doch. Der Block raucht vor Freude, doch nicht allzulange; keine zehn Minuten später hat Idrissou gegen Nikolov den Ausgleich erzielt - denken alle. Doch Schiri Drees entscheidet auf Foul und annulliert den Treffer, das hat er fein gemacht. Denkt sich Oka.

Als dann noch vor der Pause Alex Meier einen schon fast verlorenen Ball von Torhüter Bailly erobert und ihn keck nach innen spielt, woraufhin Gekas recht mühelos das 0:2 erzielt, hat die Eintracht geschafft, was ihr in Hannover nicht gelungen war: einen schönen Vorsprung auf Grund überlegener Spielweise. Aber wir haben vor gar nicht allzulanger Zeit hier völlig verdient mit 2:0 geführt - um am Ende mit 3:4 die Segel zu streichen. Obacht also. Bitte kein Döppdöppdöppdödödöppdöppdöpp. Selbst das 3:0 nach der Pause durch einen fabelhaften Treffer des agilen Ochs nach einem tollen Pass von Schwegler lässt mich zwar ungläubig die Fäuste nach oben reißen - aber keineswegs an sichere drei Punkte denken. Pia hingegen bläst Luftballon um Luftballon auf und schickt den Adler auf die Reise; wenn er weiter in der Luft gehalten wird, freuen wir uns.

Gladbach hätte in diesem Spiel noch Stunden spielen können, es gelang nichts zwingendes, während die Eintracht durch eine fabelhafte Aktion und sauberem Zuspiel von Altintop auf Gekas noch den vierten Treffer erzielt. Der Block grinst und hüpft und freut sich - und dann kam Martins großer Einsatz: Hallo Gladbach, hallo Gladbach wisst ihr noch, wisst ihr noch, könnt ihr euch erinnern ruft er durchs Megafon- und keiner weiß, was jetzt kommen soll. Doch die gedanklichen Fragezeichen zerrinnen zu Staub als die Antwort kommt: Döppdöppdöppdödödöppdöppdöpp. Fangesänge können schön sein.

0:4 zeigt die Anzeigetafel auch nach Spielende. Wir feiern die Mannschaft, die sich allerdings alsbald verkrümeln will und wieder zurück geholt wird und bleiben, bis sich das Stadion fast ganz geleert hat. Und wir sollten belohnt werden, ein Flitzer eilt über den Rasen macht ein paar Faxen, wird von einem Ordner eingeholt, büxt wieder aus und sorgt für Gelächter. Hoffentlich passiert dem Kerl nichts. Jünter, dass Gladbacher Maskottchen trottet bedröppelt über den Rasen. Geil, 4:0 in Gladbach - das bringt Ruhe; zumindest bis zum nächsten Spiel. Aber heute ist heute, morgen ist ein andrer Tag. Und so verlassen wir gemächlich den Block und wandern durch den Gladbacher Spätsommerabend. Erbarme, zu spät: die Hesse komme.

Vor einer Wirtschaft parkt ein Reisebus der Odenwälder Fohlen, im Biergarten ist noch Platz und so entern wir den Laden, in dem DJ Norbert später für DJ-Norbertige Musik sorgen wird und stärken uns für die kommende Heimfahrt, während wir Tanja erklären, dass das heutige Spiel keineswegs das angekündigte Leiden bedeutet. Glaub ja nicht, dass das immer so ist. So recht will uns nicht einfallen, wann die Eintracht zum letzten Mal ein Punktspiel in der Bundesliga auswärts mit vier Toren Unterschied gewonnen hat, die Erinnerung trägt uns zum Beginn der 90er, aber so ganz genau wissen wir das nicht mehr. Aue war Zweite Liga. Christian murmelt was von einem 4:0 in Gladbach, das lassen wir mal so stehen.

Die Odenwälder Fohlen verlassen die Wirtschaft, wir folgen ihnen alsbald und wundern uns, dass auf dem Weg zum Auto echter Hopfen am Straßenrand wächst. Bald sitzen wir wieder im silbernen Golf, der uns so brav durch die Republik kutschiert und tuckern nach wenigen Metern wieder auf die Autobahn. Im Westen versinkt die Sonne, zaubert einen malerischen Himmel zur anbrechenden Nacht und während der leider im Januar verstorbenen Alistair Hulett uns musikalisch daran erinnert, dass immer mehr die einstigen ärmeren Stadtteile in Yuppietown verwandelt werden, spulen wir unspektakulär Kilometer um Kilometer ab. Als wir Hessen erreichen stellen wir fest, dass das jahrzehntelang warnende Schild mit der auffälligen Katze am Elzer Berg verschwunden ist, geahnt haben wir es ja schon länger, doch diesmal haben wir genau darauf geachtet. Wir fahren dennoch langsam, sehen rechts den Limburger Dom, geradeaus Frankfurt und genau dort landen wir nach etwas mehr als zwei Stunden. Nach dem Abschied von Christian und Tanja und rechtzeitig zum Sportstudio rollen wir wieder im Nordend ein, während draußen im Stadion Wladimir Klitschko gerade den Samuel Peter verprügelt; hoffentlich ist der Rasen bis zum nächsten Spiel gegen Freiburg wieder fit.

Drei Punkte hat die Eintracht nun auf dem Konto; 50 sollen es werden - was im End aber auch niemanden mehr interessieren wird. Egal ob es so kommt oder auch nicht. Während in den letzten Wochen Gekas quasi schon als Fehleinkauf klassifiziert wurde, so dürfte nun Amanatidis der nächste Sündenbock sein, der verletzungsbedingt ausfiel und sich jetzt erstmal wieder ins Team kämpfen muss. Wie auch immer, ein 4:0 in Gladbach fühlt sich geil an. Und hier könnt ihr mehr über den sportlichen Aspekt nachlesen. Auswärtssieg!




Kommentare:

  1. "der fußballerische Ramadan..."

    danke, lieber axel. köstlich und ein leckerbissen wie immer.

    langweilen dich diese ganzen lobhudeleien nicht allmählich?

    AntwortenLöschen
  2. ich nehme es wie's kommt, immerhin muss ich nicht bei der eintracht kicken; da wird der heute lobgehudelte gerne mal ein paar tage später schön gedisst.

    weitermachen, immer weiter machen.

    viele grüße

    beve

    AntwortenLöschen
  3. Fast wie ein Traum ... & hier dann der verdiente Nachtisch. Lecker, wie immer. Lecker, jedes Mal wieder. Ein gutes Gefühl. Richtig gut, denn das Leiden kommt mir noch viel zu früh zurück.

    Vielen dank, Beve!

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen,
    Fritsch.

    AntwortenLöschen
  4. Danke für den schönen Reisebericht!

    Aber einen kleinen Änderungsvorschlag habe ich:

    Alfred-PFaff-Allee ;-)

    Und ganz im Ernst: Es ist eine Schande, dass noch keine Straße nach ihm benannt ist. Ist es bei der Stadt wenigstens in der Planung?

    Grüße, schaumerma

    AntwortenLöschen
  5. hurgs, wo bekomme ich denn jetzt noch ein Eff her?

    dank euch :-)

    döpdöpdöp ... :-)

    AntwortenLöschen
  6. "Wie auch immer, ein 4:0 in Gladbach fühlt sich geil an."

    Ja. Und für den Augenblick zählt nur das. Danke für das "Mitnehmen" nach Galdbach und den Link in die Klappergass mit Gruß vom Kid

    AntwortenLöschen
  7. brötchen und milch. die jungs singen, dass brötchen und milch seit tagen vor der türen stehen, weil sie gegangen ist. pia ist pragmatisch: ei, dann soll er den kram doch reinholen. :-)

    AntwortenLöschen
  8. Eieieiei, der Peter Fischer. Der hat doch immer noch irgendwo ein Hintertürchen offen.

    „Gestern noch ein Verließ,
    heut schon ein Paradies.“

    Oder war es umgekehrt? Jedenfalls: Hamma. Die Brötchen und die Milch. (Neben dem wunderbar Gereimten gefällt mir die pronconcierte Aussprache des Sängers besonders gut *g). Der Bericht (wie immer:-). Und die Eintracht! (sowieso)!

    PS:
    Es ist ein rechter Mist, dass sie gegangen ist. Hurra, hurra. Jetzt ist sie wieder da!

    AntwortenLöschen
  9. gell, das ist ein hübsches lied :-)

    dank und gruß

    beve

    AntwortenLöschen
  10. Vielen Dank Axel, wie immer ein Genuss dein Heimspiel in ... zu lesen.
    Kleine Anmerkung von mir:
    Jochen Drees heißt der Schiedsrichter, auch wenn man ständig Drews lies.

    AntwortenLöschen
  11. Drees, Dr. Drees hieß der Schiri!

    Kein Wunder wenn man vor dem Spiel deutschen Schlager hört.
    :-))
    Trotzdem, wie immer, ein unterhaltsamer Bericht über eine wunderbare Auswärtsfahrt.

    Gruß nach Frankfurt

    AntwortenLöschen
  12. Ok, darkman war schneller!

    AntwortenLöschen
  13. danke euch, habs geändert - drews war doch der mit dem korn im feldbett :-)

    schön, wenn aufmerksam mitgelesen wird; euch kann man nicht jeden scheiß andrehen.

    und das ist gut so.

    viele grüße

    beve

    AntwortenLöschen
  14. Sorgt wie immer für einen schönen Montag...Vielen Dank.

    Und daß es noch keinen Eintracht-Spieler-Strassennamen gibt, ist eine unglaubliche Nachlässigkeit. Enttäuschend.

    Grüße
    DariLux

    AntwortenLöschen
  15. Hi Beve,

    wie immer das Hochlicht des Tages und das Zusammenspiel zwischen Dir und Kis erinnert doch schon stark an Fussball 2000 ;-)

    Immer weiter so !

    Gruß
    Thorsten

    AntwortenLöschen
  16. ui - Kid soll es natürlich heissen - SORRY ;-)

    AntwortenLöschen
  17. So nun ist der Spieltag auch mal wieder komplett nachdem ich Heimspiel in gelesen hab.....
    DANKE Beve. Wie immer ganz großes Kino.

    AntwortenLöschen
  18. Guter Bericht! Das kann ich als Gladbacher ja ruhig anerkennen, schließlich haben wir uns die vier Dinger größtenteils selbst eingebrockt.;)

    Aber: In Frankfurt haben wir in den vergangenen Jahren zweimal gewonnen. Das ist so gut - wird nur von Bielefeld getoppt.;) Man sieht sich im Rückspiel!

    Und: Unsere Tormusik kann ich selbst nicht mehr hören. Immerhin scheint sie sich bei den Gegnern eingeprägt zu haben.

    AntwortenLöschen
  19. Dein Bericht ist wie immer sehr unterhaltsam und treffend.

    Und heute hast Du es sogar hierhin geschafft: http://11freunde.de/bundesligen/132730

    AntwortenLöschen
  20. Danke.
    Mehr will ich nicht sagen zu deinem 'Heimspiel in Gladbach'.
    OK, noch was: Grossartig.

    AntwortenLöschen
  21. Ach ja - und auch danke für die musikalischen Links. Ebenso gut.

    AntwortenLöschen
  22. Was für ein "Heimspiel"!
    Da kommt Freude auf. :-)
    Und sogar der Gegner applaudiert. Zu Recht.

    Danke, Axel.

    AntwortenLöschen
  23. tja, das war wirklich ein netter auswärtstrip. kein döppdöppdöpp, nur selbst gesungen. keine gegentore, nur selbst geschossen. keine punkte liegengelassen, nur selbst mitgenommen.
    dabei hatte ich gar kein gutes gefühl, keine großartigen erwartungen. aber - ich war bereits nach dem 2:0 sicher, dass wir das ding im sack haben. und das ist bei mir selten. ich wollte schon so lange mal ein entspanntes verfolgen eines spiels der sge. das hatte ich am samstag - sonst hätte ich keine luftballons aufgepumpt :-)

    danke für den netten bericht, danke an tanja und christian, die auch zu diesem schönen tag beigetragen haben.

    und, tanja, denk dran: wir haben schon so oft gelitten. es ist wirklich nicht immer so wie am samstag ;-)

    AntwortenLöschen
  24. wow, der silberne golf ist bei 11freunde-online gelandet, der gladbacher auftritt hier ist genau so freundlich wie das auftreten der gastgeber incl fans und ich bedanke mich für den tollen abschluss des wochenendes.

    viele grüße

    beve

    AntwortenLöschen
  25. war schön mit euch beim Heimspiel in Gladbach!

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.