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Um mit dem PKW in ein Fußballstadion, namentlich hier in Frankfurt zu kommen, brauchst du:
Einen PKW
Einen Führerschein
Einen Fahrzeugschein
Eine TÜV-Plakette
Einen Anwohnerausweis (Home)
Eine ASU-Plakette
Eine Umweltzonenplakette
Und für den Nah-am-Stadion-Parker: Einen Parkschein.
Eine Eintrittskarte
Einen Mitgliedsausweis/Fanclubkarte
Einen Lichtbildausweis
Für den Durst eine Geldkarte "Just Pay"
sowie jede Menge Menschen, die all die Karten und Plaketten organisieren, kontrollieren und verwalten. Das heißt Fortschritt und ist gut. Oder?
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Zum Sport:
Die Eintracht begann gegen den VfL Bochum, dessen Trainer Heiko Herrlich erstmals auf der Bank saß, mit Caio, Teber und Liberopoulos an Stelle von Bajramovic, Steinhöfer und Fenin. Also wieder nichts mit Sebastian Jung. 37.500 Zuschauer sahen eine bemühte Eintracht, die sich Chancen herausspielte, die Liberopoulos knapp vergab. Schwache Bochumer versuchten zwar den ein oder anderen Nadelstich zu setzen, kamen aber nicht zwingend vor das von Nikolov gehütete Tor der Eintracht. In der 14. Minute erzielte Caio per Freistoß das 1:0, der Ball setzte kurz im Strafraum auf und zappelte im Netz. Schön.
Trotz aller optischer Überlegenheit schaffte es die Eintracht nicht, Bochum unter Druck zu setzen, zu bewegungsarm das Spiel - dennoch fiel höchst überraschend der Ausgleich; Epalle hatte viel Zeit zum Flanken, ein Bochumer verpasste und Maik Franz lenkte den Ball über Nikolov ins eigene Netz. Wenig später flimmerte über den Videowürfel eine Statistik: Torschüsse Frankfurt: 5, Torschüsse Bochum: 0. Spielstand: 1:1. Das muss erst mal einer nachmachen.
Franz konnte kaum glauben, was das Schicksal in dieser Woche mit ihm vor hatte; nach den drei Klöpsen gegen die Bayern nun der nächste; obgleich die Situation weniger dämlich als unglücklich war.
Im Verlauf der ersten Hälfte agierten Ochs und Schwegler engagiert; Spycher, Meier und Teber unglücklich und Caio - Caio hatte die nächste Chance, als er einen Ball schön annahm, aber über das Tor schluppte. Halbzeit.
In der zweiten Hälfte versuchte die Eintracht zu kombinieren; Ochs und Franz hatten über Außen viel Raum aber erst eine Ecke, von Ochs getreten, von Chris verlängert und von Franz, ausgerechnet Franz, per Kopf ins Tor befördert, brachte die verdiente Führung. Unsere Jungs freuten sich - bis Franz den davon eilenden Sestak kurz checkte und der herauslaufende Nikolov am Sechzehner dabei unsanft zu Boden ging. Fährmann machte sich bereit, aber Nikolov konnte unter dem Beifall der Fans weitermachen. Viel zu tun hatte er nicht; Bochum zeigte das graueste Grau - doch konnte die Eintracht von Glück reden, als Klimowicz aus wenigen Metern völlig frei am Tor vorbei köpfte. Meier hatte auf Seiten der Frankfurter noch eine schöne Chance, schob aber knapp am Kasten vorbei.
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Ausgerechnet.
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Ausgerechnet! Nie war das Wort wertvoller als gestern. Heute natürlich auch. Morgen sowieso.
AntwortenLöschenAusgerechnet gestern :-)
AntwortenLöschenausgerechnet gestern hatte ich meine mausgraue cordhose an.
AntwortenLöschenausgerechnet cord :-)
AntwortenLöschenMausgrau ist mein Haar. Was will man machen?
AntwortenLöschenIn Politik und Wirtschaft reden sie immer von "Bürokratieabbau", im Koalitionsvertrag babbeln "ausgerechnet" die, die den bürokratischen Mist zu verantworten haben, auch schon wieder davon. Beschwörungsformeln, bestenfalls. Und in unserer Freizeit haben uns Datensammel-, Sicherheits- und Kontrollwahn wieder im Griff.
AntwortenLöschenFußballfans sind keine Verbrecher? Beim Einlass werde ich zumindest manchmal wie einer abgetastet. Mal sehen, wie lange ich das noch mitmache.
Ein wichtiger Sieg war's allemal. Die Eintracht hat gekämpft, passabel gespielt und verdient gewonnen, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten. Ich bin zufrieden damit.
Gruß vom Kid
Allgemeine Verkehrskontrolle. Ihren Führerschein und den FAHRZEUGSCHEIN bitte. :-)
AntwortenLöschenstimmt, den fahrzeugschein hatt ich vergessen - wird nachgetragen :-)
AntwortenLöschenkid, zufrieden, nach dem sieg, klar - besser als dabbisch das 2:2 zu bekommen. mittwoch war schlechter. bochum war schlechter.
viele grüße
beve