Sonntag, 15. März 2009

Frankfurt. Waldstadion. Kurz vor vier.


Ich bin raus.

Die TSG Hoffenheim, das Modell, führt gegen bewegungsarme Frankfurter mit 1:0. Die "Gästekurve" hüpft, johlt und aus unseren Reihen ertönt Funkel raus. Abgesang.

Ich bin gegangen. Das erste Mal seit wievielen Jahren habe ich ein Eintracht-Spiel nach 15 Minuten verlassen. Stand draußen und habe geheult.

Wir haben gestern gegen das Gegenteil dessen gespielt, was für mich Fußball bedeutet. Und haben uns auszählen lassen. Haben uns selbst ausgezählt. Haben versagt.

All das, wofür ich mir in den letzten Jahren den Mund fusslig gebabbelt und die Finger wund geschrieben habe, hat sich als hinfällig erwiesen. Im Gegenteil. Es ist nutzlos. Es ist Zeitverschwendung.

Ich habe gestern verloren. Alles.

Machts gut.


Kommentare:

  1. Hallo Axel

    Nichts ist nutzlos und sich Gedanken machen und mit dem Herzen bei einer Sache dabei sein.. das empfinde ich nicht als Zeitverschwendung. Außerdem habe ich z.B. deine Texte gelesen. Du willst also behaupten, es wäre Zeitverschwendung, mir etwas mit zu teilen? Dir geb ich.. :P

    Ich war gestern arbeiten, kann also über den gestrigen Kick nur indirekt was sagen. Aber vieles von dem, was ich mitbekommen habe, lässt mich etwas, naja sagen wir mal, verwundert zurück. Insofern meine ich, deine Reaktion zumindest ansatzweise verstehen zu können.

    Allerdings: wenn man etwas verloren hat, muss man, so es einem noch etwas bedeutet, eben versuchen, es zurück zu gewinnen. Auch wenn es im Moment so scheinen mag, du bist nicht der einzige, dem es in erster Linie um die Eintracht geht. Ich werde auch in Zukunft, wenn ich es irgendwie hinbekomme, zu jedem scheiss Auswärtsspiel tingeln und mich dabei nicht wichtiger als die Eintracht nehmen. Wäre nett, wenn ich dich dabei weiterhin regelmäßig treffen würde. Ich mag nämlich nicht alleine jubelnd in einem Block stehen, in dem nicht gejubelt wird, wenn die Eintracht Tore schießt.

    Ärgere dich, sei wütend, aber lass dich nicht unterkriegen. Nicht von denen.

    Gruß
    Tobi

    AntwortenLöschen
  2. Ich würde gerne etwas anderes schreiben, Beve. Aber ich kann es nicht. Ich verstehe dich.

    Kid

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Axel,

    normalmente lese ich alles und mache mir meine Gedanken, ohne es zu kommentieren, da befinde ich mich mit zahlreichen Fans in guter Gesellschaft. Heute möchte ich mich zu Deinem Text äußern, und das tue ich jetzt:
    Ich finde, dass nichts im Leben Zeitverschwendung ist, was man mit dem Herzen macht, sei es von Erfolg gekrönt oder auch nicht. Wem die Eintracht nicht am Herzen liegt, kann natürlich nicht verstehen, was gemeinschaftliches Erleben und Fühlen bedeutet. Gefühle habe ich oder ich habe sie nicht. Wer glaubt, mit dem Enthalten seiner Gefühlsäußerungen ein Exempel statuieren zu müssen, hat schon verloren. Das gilt für die kleinen Beziehungen im ganz persönlichen Umfeld wie auch für die großen da draußen ... Wer an seinen Gefühlen zweifelt, sollte sich eine Auszeit, eine Denkpause schenken und nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Und das ist sicherlich nicht die Zustimmung, die von einer breiten Masse kommt. Es ist eine Illusion zu denken, eine Vielzahl der verschiedensten Individuen in eine bestimmte Richtung lenken zu können, sei es jetzt mit dem Appell an die Vernunft, mit dem Hinweis auf Verstehen, nein, das glaube ich nicht. Ich glaube an die fortwährende Entwicklung und den paradoxerweise beständigen Wechsel von Hochs und Tiefs, und das habe ich im Laufe der Jahre gelernt. Es bleibt nie etwas so, wie es war. Und ich selbst kann bestimmen, ob es gut oder schlecht ist, wofür ich ich mich entscheide. Glaube ich daran, dass es gut ist, wird es so sein, zweifele ich meine Entscheidungen an, stelle ich mich selbst in Frage.

    Was ich damit sagen will: Gib' nicht auf, die Eintracht, unsere Eintracht, lebt nicht nur von Siegen, sondern von Emotionen, und wer fühlen kann, der lebt ... Ups and downs gehören zu unserem Leben, und da gibt es manchmal eine fürchterliche erste Halbzeit, und danach gibt es 45 Minuten, in denen das verloren geglaubte Gänsehautgefühl einen mitreißt, und genau das ist es, was das Leben ausmacht.

    Halt die Ohren steif, die Zeiten werden besser, ganz bestimmt!

    Liebe Grüße, wir sehen uns :-)

    Biber

    AntwortenLöschen
  4. Axel, ich weiß echt nicht, was ich sagen soll. Ich hab bei Minute 17, 36 sek. beschlossen rauszugehen, und geweint hab ich da auch schon. Ich bin geblieben, es fiel mir schwer, aber ich war dann trotzig... mich machen die nicht fertig, dachte ich. Hat geholfen, gestern wenigstens.
    Komm wieder.

    AntwortenLöschen
  5. Wenn du an die Stärke glaubst,
    wirst du täglich stärker!
    (Mahatma Gandhi)

    AntwortenLöschen
  6. Lieber Axel,

    ich habe es vorhin schon in Kids Blog geschrieben, möchte es aber auch in den Deinigen einstellen, da ich letztendlich ganz ähnlich fühlte wie Du.

    Ich habe mir gestern ab der 20. Spielminute selbst Blockverbot erteilt, um mich selbst und einige Personen bei mir im Block vor mir zu schützen, da die große Gefahr bestand, dass ich dem ein oder anderen Spielerbasher, "Funkel raus!"-Rufer und "Caio"-Forderer an die Gurgel gehen würde. Teilweise war ich der einzige weit und breit, der immer wieder aufstand und "Eintracht! Eintracht!" rief, nein brüllte.
    Den Rest des Spiels verbrachte ich dann stehend oberhalb meines Blocks, weil ich letztendlich doch nicht zulassen wollte, dass diese Idioten mich ganz aus dem Stadion vertreiben.
    Trotz aller Freude über eine tolle zweite Halbzeit bleibt eine Menge Wut und Trauer übrig.

    AntwortenLöschen
  7. Lieber Beve, das ist ein Gefühl, daß ich nur zu gut kenne & mit Dir in diesen Tagen teile. Es ist schlicht & einfach nicht zu begreifen, was zur Zeit passiert!

    "Ich lehne mich an meinen Schreibtisch wie an ein Bollwerk gegen das Leben." (Fernando Pessoa) & drehe die Musik lauter, Beve:

    Now they'd come so far and they'd waited so long / Just to end up caught in a dream where everything goes wrong / Where the dark of night holds back the light of day / And you've gotta stand and fight for the price you pay (Bruce Springsteen)

    Nutzlos war es nicht, ist es nicht & wird es niemals sein, Beve! Hinfällig, nur in den Augen einiger, entschuldige die Ausrucksweise, Idioten. Wir brauchen uns unserer Tränen nicht zu schämen, denn es ist eine Angelegenheit des Herzens. Und manchmal ist das Herz ein einsamer Jäger. Gestern war das Herz ein einsamer Jäger.

    Heute pflegen wir unsere Wunden & trocknen die Augen. Morgen ziehen wir wieder in den Kampf gegen den modernen Fußball, gegen Eventfans & Menschen, die sich permanent selbst zu wichtig nehmen. Wir dürfen diesen Traum, die Früchte Deiner Arbeit nicht auf dem schäbig angerichteten Tisch einiger weniger, die immer lauter brüllen, opfern. Wir nicht, Beve!

    Ich weiß nicht, wie ich Deine Seele pflegen kann, denn das würde ich gerne tun. Ich habe ein Photo eingestellt & das ist für Dich Beve! Mehr besitze ich im Moment nicht, neben meiner Wut & Trauer. Diese werde ich aber nicht mit mir selbst ausmachen. Vielmehr gehört sie den entgegen geworfen, die dafür verantwortlich sind. Und dafür, mein Freund, brauche ich Dich, brauchen wir Dich!

    Viele Grüße von der Straßen der traurigen Stehaufmenschen,
    Fritsch.

    AntwortenLöschen
  8. Wenn du mit dir am Ende bist
    und du einfach nicht weiter willst,
    weil du dich nur noch fragst
    warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll

    Halt durch, auch wenn du allein bist!
    Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin!
    Halt durch, und irgendwann wirst du verstehen,
    dass es jedem einmal so geht.

    Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt,
    halt dein Gesicht einfach gegen den Wind.
    Egal, wie dunkel die Wolken über dir sind,
    sie werden irgendwann vorüberziehn.

    Steh auf, wenn du am Boden bist!
    Steh auf, auch wenn du unten liegst!
    Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!

    Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verliern,
    und bei den Regeln und Gesetzen hier
    ohne Verrat ein Leben zu führn,
    das man selber noch respektiert

    Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehn
    und niemand auf dich wetten will,
    du brauchst hier keinem irgendeinen Beweis zu bringen,
    es sei denn es ist für dich selbst!

    Steh auf, wenn du am Boden bist!
    Steh auf, auch wenn du unten liegst!
    Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!



    Ich verstehe was du sagen willst denn mir ging es ähnlich. Die zweite Halbzeit war ein Trostpflaster für die Seele. Nix ist umsonst im Leben, es gibt für alles einen Sinn!

    AntwortenLöschen
  9. Kopf hoch, Beve.

    Wärst du erst die letzten 15 Minuten im Stadion gewesen und nicht die ersten, hättest Du eine Eintracht gesehen, die Hoffenheim auszählt. Und ein Stadion, das wie ein Mann hinter seiner Mannschaft steht. Der Mikrokosmos des Fussballs in 45 Minuten. Von Pol zu Pol.

    Der Melbourner erheitert sich mit dem Hinweis "if you don't like the weather, wait 10 minutes". Vielleicht gilt das ja auch für den Fußball unsere Eintracht?

    AntwortenLöschen
  10. das ende der straße ist erst der anfang!

    AntwortenLöschen
  11. Es ist momentan keine schöne Zeit.

    Man weiß nicht, wo es hinführt... - blickt ein wenig irritiert auf die "guten Zeiten", die eigentlich noch gar nicht so lange her sind (es fühlt sich tw. an wie gestern oder vorgestern)... - tja, und nun steht man da.

    Irgendwie muss und wird es weitergehen. Irgendwie...

    AntwortenLöschen
  12. Axel...tu's nicht. Deine Anwesenheit, deine Gespräche - unser Leid und unser Lächeln rund um die SGE brauche ich gerade jetzt mehr denn je.

    AntwortenLöschen
  13. Mir fehlen die Worte. Und deshalb sage ich nichts.

    AntwortenLöschen
  14. Beve, ich kann Tassie nur zustimmen.

    Da ist vor der zweiten Hälfte etwas passiert, was Mut macht, darauf kann man aufbauen.

    In der Hoffnung, dass das keine Eintagsfliege war.

    AntwortenLöschen
  15. Tassie, Jason... versteht Ihr es nicht?

    Wer seinen Verein nur unterstützen will, wenn er gut spielt, der soll bitte zum FC Bayern gehen. Warum kommen diese Rufe in der ersten Halbzeit ausgerechnet aus den Ecken des Stadions, in denen sonst am lauthalsesten über "Erfolgs- und Event-Fans" geflucht wird?

    Woran hängt das Herz dieser Menschen? An einem brasilianischen Spieler, der sich partour nicht den A..llerwertesten aufreißen lässt? An einem fiktiven Vorstandsvorsitzenden, der endlich den Trainer rauswirft?

    An Eintracht Frankfurt gewiss nicht, sonst hätten sie sie schon in der ersten Halbzeit unterstützt, als die es bereits so dringend gebraucht hätten.

    AntwortenLöschen
  16. vielen dank für die vielen aufmunternden worte; ich muss erst mal mit allem halbwegs klarkommen.

    viele grüße

    beve

    AntwortenLöschen
  17. Ich geh nicht mehr vor dem Ende aus dem Stadion. Hab ich das letzte Mal gemacht als es 3:3 gegen Reutlingen stand. Den Rest des Spiels hab ich dann auf dem S-Bahnhof mit ungefähr 20 anderen Fans und einem Radio erlebt. Das prägt.

    Leider kann ich wegen meines Wohnortes nicht zu oft im Stadion sein, aber gestern war es einmal wieder ein besonderer Tag. Von Verzweifelung in der ersten Halbzeit zu einem unglaublichen Gefühl in der zweiten Halbzeit. Eintracht-Fan sein heisst leiden können. Das ist nichts neues. Wie man aber als "Fan" bei so einem Spiel rumstehen kann und aus rein pubertärer Trotzigkeit schweigen kann, ist mir unerklärlich. Fan-Sein ist nicht wie ein Karnevalsverein wo man auf Signal in die Tröte bläst (außer vielleicht in Mainz, aber gut...). Ich habe die Ultras lange für einen wichtigen Teil der Fanszene gehalten, aber langsam ist Schluss. Die jetzige Situation ist eine Sackgasse, weil es keine Einigung geben wird und anstatt mit Kreativität zu reagieren (neue Fangesänge zum Thema, neue Methoden der Koordination ohne Megaphone, etc.) wird hier einfach das Verhalten von einem Dreijährigen an den Tag gelegegt (sagte ich eben noch pubertär???).

    Aber auch andere Erlebnisse stimmen mich traurig. Da steht man im Oberrang in der Mitte der Westtribüne und muss sich allen ernstes anhören "bitte hinsetzen" oder "ich hab für einen sitzplatz bezahlt, setzen sie sich hin". ich bin froh wenn viele Zuschauer zu meiner Eintracht kommen - aber dann setzt euch gefälligst in die Ostkurve oder sonstwohin, aber nicht in die Fankurve. Wir sind doch nicht im Kino...

    AntwortenLöschen
  18. Deprimiert habe ich deinen Text gelesen und wollte dir antworten. Viel Kraut im Kopf hab ich. Forum gelesen, blog G gelesen.

    Und nun. Habe ich mir selbst geantwortet, weil ich selbst dran schuld bin an der schlechten Stimmung. Bin auch nicht besser:

    Irgendwie wars so wie früher? Zusammen? Ha, dass ich nicht lache.

    Nur die Mannschaft hat dafür gesorgt, dass so etwas wie Stimmung auf den Rängen aufkam. Mitreissender Kampf in Halbzeit 2, endlich Einsatz pur. Chris! Fein, na da kann man doch glatt mal wieder fröhlich Eintracht gröhlen und die Mannschaft anfeuern. Hat sie nicht gebraucht. Da haben sie schon gekämpft. Trotz uns und trotz mir.

    Ich dachte immer, dass geht anders: Wir feuern die an, damit die sich den Axxx aufreissen, nicht umgekehrt. Und damit meine ich mitnichten die Ultras, die ihren Supportboykott ja angekündigt hatten. Nein. Es sind so viele, die bei „Im Herzen von Europa“ aufstehen und fröhlich ein wenig mitträllern, um sich danach wieder zu setzen oder still zu stehen. Oder bei „Steht auf...“.

    Doch wären sie nur still. Erst 10 üble Minuten Fussball gespielt, zumindest vom Dorf. Die Adler kämpfen nicht, sie schauen zu. Wie auf den Rängen! Kein „Eintracht kämpfen“, nein „Funkel raus“ und „Caio“. Abstiegskampf? Ist mir doch egal! Die eigene Meinung ist wichtiger und die muss rausgebrüllt werden. Nicht in der Halbzeitpause, nicht nach dem Spiel. Nein, während dem Spiel. Nicht erst „Eintracht kämpfen“ um zu motivieren, nein gleich pfeifen, den Unmut rausrotzen.

    Die Blauen hüpfen in ihrem Block. Pfeifen. Zaghafte Eintrachtrufe. Wieder Pfiffe. Funkel raus! Caio! Die Blauen singen frohe Lieder. Und ich Depp schweige auch noch. Betreten. Versuche zu schreien. Ich schaffe es nicht. Mitten im Abstiegskampf bin ich schon zweitklassig.

    Statt „Eintracht kämpfen“ zu brüllen, schüttel ich den Kopf über die Krakeeler. Dabei hätte ich auch gerne einen anderen Trainer gehabt, mehr Einsatz für den Brasilianer. Aber darum geht es nicht. Jetzt nicht. Nicht im Stadion. Hier geht es um Punkte. Es geht um Eintracht, egal wer Trainer ist, egal wer spielt. Abstiegskampf!

    Empfindlichkeiten und die Eitelkeiten des eigenen ach so wichtigen Fussballverstandes hinten anstellen und „Eintracht“ gröhlen! Eigentlich einfach. Versagt habe ich auch in der ersten halben Stunde. Ich Arxx!

    Und nach dem Spiel werden schon wieder die Finger gezeigt. Im Forum. In den Blogs. Die Ultras sind schuld! Der Maddin! Die singen nur Ultralieder nach! Die da! Nein, die da! Immer die anderen... Eine Sängerdiskussion, eine Diskussion, wer denn nun für die Stimmung verantwortlich ist. Und überhaupt. Wenn wir singen, sind wir die besten, kreativsten. Ja. Ätzend!

    Die Mannschaft kämpft gegen den Abstieg und anstatt das wir mitkämpfen, nöhlen wir uns gegenseitig an. Ich auch. Und das kotzt mich an. Bin ja nicht besser. Nur wütend auf alles und jeden und auf mich.

    Die Mannschaft hat verstanden um was es geht: Abstiegskampf. Wir sind noch nicht soweit. Hoffentlich ist es nicht zu spät, bevor wir es verstehen...

    Liebe Grüsse
    gereizt

    AntwortenLöschen
  19. Hallo Beve,

    ich verstehe dich.
    Bei mir ist am Samstag irgendetwas kaputt gegangen. Ich war nur noch genervt. Genervt von allem und jedem.
    Selbst die, wirkliche tolle 2. HZ, rauschte an mir vorbei als würden da unten 2 Mannschaften Spielen mit denen ich nix zu tun habe.
    Es ist mir noch nie so gegangen mit der Eintracht. Niemals.
    Ich glaube für mich ist die Saison seit Samstag beendet.

    AntwortenLöschen
  20. Hallo Beve,

    auf der Suche nach der Wahrheit hat es mich aus dem Eintracht-Forum in deinen Blog gespült.
    Es tut mir weh sehen zu müssen, wie deprimiert und niedergeschlagen du bist. Und ich befürchte, du stehst hierfür stellvertretend für viele Eintracht-Fans.
    Vielleicht ist es richtig in solch einer Situation innezuhalten, sich abzumelden. Aber nur um Abstand und neue Kraft zu gewinnen.

    Ich kenne dich nicht persönlich. Nur das, was ich bisher von dir gelesen habe. Ich weiß aber, dass die Eintracht dich und solche Fans wie dich braucht. Du willst doch nicht etwa den anderen das Feld überlassen.

    Gruß
    Hutzenadler

    AntwortenLöschen
  21. "Sie aber, sag's ihnen, können mich im Arsche lecken!"

    AntwortenLöschen
  22. irgendwo, lieber axel, habe ich gelesen, die eintracht hätte es wieder einmal nicht geschafft, gegen einen grossen der liga einen 3´er einzufahren, GEGEN EINEN GROSSEN!!! so weit isses schon...!

    die erste halbzeit war mit das schlimmste, was ich in meinem langjährigen fan-dasein erlebt habe. das dorf hat uns vorgeführt, regelrecht vorgeführt.

    die zweite halbzeit hat für einiges entschädigt. aber die erste..., die nehme ich allen beteiligten und verantwortlichen persönlich übel.

    lass dir das spiel und die freude nicht nehmen!

    AntwortenLöschen
  23. es gibt in diesem thread unglaublich viele stellungnahmen, die mir zum einen mutmachen und zum anderen zeigen, dass ich mit meiner emotionalen wahrnehmung nicht alleine dastehe. auf alle statments im einzelnen einzugehen, dürfte den rahmen dieses blogs sprengen. von daher beschränke ich mich noch einmal auf ein danke; wir werden sehen, wie es weitergeht.

    aber das gefühl, als die gästekurve uns auszählte, unser mob tobte und so gar nichts mehr übrig blieb von berlin 2006, von istanbul - das werde ich nie vergessen.

    viele grüße

    beve

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.