Dienstag, 12. Mai 2009

Worte des Monats: April 2009

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Nun ist es amtlich, ihr habt erneut entschieden. Diesmal belief sich die Anzahl der abgegebenen Stimmen auf 39, das ist Mittelmaß - nahezu grau.

6% davon entfielen auf das Matchdayfeeling - nachvollziehbar, wenn man sich die Saison der Eintracht so betrachtet: ausgelassene Freude und Gänsehaut geht anders und demzufolge bleibt leider nur der letzte Platz.

18% stimmten für den Gesichtsoptimismus, der im Ende auch nicht wirklich weiterhilft, Delling hin oder her. Bronze, immerhin.

Ein herausragender Endspurt sollte nicht ganz reichen für die Graue Maus, welche mit 34% der abgegebenen Stimmen einen respektablen Platz erreichte und sich gleichermaßen anschickt, die Herzen der Frankfurter zu erobern. Ihr Weg ist nicht noch zu Ende und deshalb kann sie mit dem zweiten Platz leben. Silber.

Letztlich durchgesetzt hat sich ein Spruch, der von Thomas Rohrbach in das Diktiergerät von Ror Wolf gesprochen wurde - nach dem Freundschaftsspiel um den La Coruna Pokal 1972, welches die Eintracht durch einen Treffer von Ender Konca mit 1:0 gewann.

Sieg - oder Blut am Schuh; ein schönes Motto für ein T-Shirt und nicht ganz zu unrecht: Wort(e) des Monats April 2009. Herzlichen Glückwunsch.

Euch ein Dankeschön fürs Mitmachen und eine gute Zeit; bald ist ja Sommerpause und wir schauen dann mal, wie sich die Internet-Situation so entwickelt.

Kommentare:

  1. Danke für die wie immer spannende Auseinandersetzung, Beve.

    "Ihr Weg ist nicht noch zu Ende und deshalb kann sie mit dem zweiten Platz leben." Genau, denn die Wege sind doch eigentlich immer interessanter als die Ziele!

    Viele Grüße & auf die vielen neue Wege,
    Fritsch.

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  2. Es gibt schon so viele schöne graue-Maus-Fotos, aber ich glaub, das ist bisher mein liebstes. Fast schon meta-mausisch ,-). Die graue Maus und die große weite Welt. Die Nase nach vorn gereckt. Neugierig. Erwartungsvoll. Aber auch ein bisschen ängstlich, ob sie nicht vielleicht doch lieber in der Deckung bleiben soll. Die Weite des Stadions und doch: Die Sicht auf den Himmel versperrt durch das Dach. Ein Hauch von Melancholie. Jaja. Seufz. **gg

    "For the loser now will be later to win
    For the Times they are a-changin'"

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  3. fritsch, die wege sind immer interessanter als die ziele. manchmal muss man sich selbst daran ernnern. danke.

    kerstin, dein beitrag erhebt die maus ins poetische; die maus, die neulich den rasen des stadions betreten durfte. dort fühlte sie sich dann eher in ihrem element als scheu ins weite rund zu blicken :-)

    danke fürs kommentieren und viele grüße

    beve

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  4. Die graue Maus hätte den Sieg verdient gehabt, keine Frage. Aber wäre sie dann noch eine graue Maus? ;-)

    Dass ich dir den Blogeintrag mit Thommys Spruch "geklaut" habe, tut mir immer noch leid - ich bin ein Dabbes! Aber so ein T-Shirt hätte ich auch gern. Rote Schrift auf schwarzem Grund. :-)

    Gruß vom Kid

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  5. Ach, Thommys Spruch, was soll's.

    Die graue Maus als Sieger? Klar wäre sie dann noch grau. Schön grau :-)

    Das mit dem T-Shirt sollten wir in Angriff nehmen, es klingt gut :-)

    bis bald

    beve

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