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Montag, 16. Februar 2009

Die Schönspielerei können wir vergessen


"Jetzt", sagt Ochs, "sind andere Tugenden gefragt, die Schönspielerei können wir vergessen."

Das lieber Patrick, das haben wir schon länger.

Gestern nachmittag war ich in Bergen, das ist ganz oben in Frankfurt und in Bergen gibt es einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht und dort traten unsere Mädels in der ersten Runde des Hessenpokals gegen das Team der zwei Klassen höher spielenden TSV Jahn Calden an. Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine faustdicke Überraschung; die Voraussetzungen waren in etwa so, als würde unsere U23 im Pokal gegen die erste Mannschaft der Spvgg Fürth antreten.

Die ersten Minuten gehörten klar den Mädels aus Calden, die folgerichtig in der 13. Minute mit 1:0 in Führung gingen, doch wer gedacht hätte, das Spiel sei gelaufen, wurde eines besseren belehrt. Peu a peu übernahmen die Damen der Eintracht die Initiative und wurden prompt mit dem Ausgleich in der 26. Minute durch Marina Urzo belohnt. Mit dem Unentschieden ging es bei eisiger Kälte in die zweite Halbzeit, die nach 52 Minuten die Führung der Eintracht brachte, Larissa Weidmann lupfte den Ball zum 2:1 ins Netz. Erst ein Strumlauf der Calderinnen brachte doch noch den Ausgleich und die Verlängerung, in der die Eintracht weitere gute Chancen und einen Sieg verdient hatte, allein die Latte stand im Weg. Erst das Elfmeterschießen führte den Regionalligisten glücklich in die zweite Runde; 4:6 lautete das Ergebnis nachdem zwei Frankfurterinnen leider nicht das notwendige Glück hatten. Dennoch ein Riesenerfolg, der sich mit Leidenschaft, Kampfkraft und Spielwitz erarbeitet wurde. Mögen sich die Herren der Eintracht ein Beispiel daran nehmen.








Das Foto ist von Stefan Krieger. Danke.