Görlitz hat unterschrieben
Vor 1 Tag
(Nicht nur) Geschichten rund um die Geschichte der Frankfurter Eintracht
Da war der Tag noch lustig. Der silberne Golf kam auch ins Spiel, die Reise jedoch war kurz: Nordend, Neu Isenburg, Sachsenhausen. Es herbstelte, aber ich kann es nicht lassen - anstatt weltvergessen durch einen Wald zu wandeln, dem Farbwandel der Natur zu zu sehen und meinen Kopf innwendig zu reinigen, hockte ich inmitten etlicher anderer Freaks in einer Spelunke in Frankfurt und starrte auf eine Leinwand. Leicht irritiert nahm ich die Aufstellung
der Eintracht zur Kenntnis; Ochs im Mittelfeld, Chris in der Innenverteidigung und Franz als rechter Verteidiger; Schwegler, Bajramovic mit Teber im Mittelfeld, Spycher und Russ wie gehabt auf Links bzw Innen. Blieben noch Meier und Liberopoulos für ganz vorne und Nikolov für ganz hinten. Die Ansage unter Funkel wäre klar gewesen: Bitte nicht zweistellig verlieren; Skibbe verkaufte uns dies anders: Wir wollen mindestens einen Punkt holen.
Das Bild entstammt Franks Archiv; Danke
Aus der Museumshompage: Kinderpressekonferenz mit Alex Meier | |
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Zur Kinderpressekonferenz am 20. Oktober um 13.00 Uhr freuen wir uns, Alexander Meier begrüßen zu dürfen. Der Torschütze vom Samstag wird Rede und Antwort stehen, den Job des Pressesprechers übernimmt morgen mal wieder Axel "Beve" Hoffmann. Akkreditierungen bitte unter info@eintracht-frankfurt-museum.de. | |



Ich weiß nicht, ob die englische Band And also the trees eine Affinität zum Fußball hat; was ich aber weiß, ist die simple Tatsache, dass sie großartige Musik machen und grandiose Konzerte geben. Vor einigen Monaten erschien When the rains come, eine CD mit Akustik-Versionen einiger Songs. Seit 1979 begeistern Aatt ihre kleine - aber stets begeisterte Fangemeinde - und nun kommen sie am Freitag, den 16.10.2009 ins Nachtleben in Frankfurt, um ein Akustik-Konzert zu geben. Eine tolle Gelegenheit, sich eine Band anzusehen, die sich jeglichen Trends verweigert und traumhafte Melodien produziert.
Die stärkste Eintracht jedoch sah Holz nach Übernahme des Traineramtes durch Guyla Lorant 1976/77. 21 Spiele, Saisonübergreifend sogar 22 blieb das Team ungeschlagen, am Ende fehlten zwei Punkte zur Meisterschaft. Wer weiß, was geschehen wäre, so Lorant die Mannschaft nur etwas früher übernommen hätte. Andererseits schaffte es Eintracht Frankfurt nicht, bei Tennis Borussia Berlin zu gewinnen - einem designierten Absteiger. Hölzenbein erzielte in jenem Jahr 26 Treffer; für den Titel des Bundesligatorschützenkönig jedoch in dieser Saison zu wenig; Dieter Müller traf 34 mal. Später sollten Jörn Andersen und Tony Yeboah im Trikot der Frankfurter Eintracht diesen Titel erringen - mit 18 resp. 20 Treffern. Doch woran hat es gelegen, dass Eintracht Frankfurt niemals bis ganz nach vorne dringen konnte? Vielleicht hatten die Riederwälder nie 10 bis 11 gleichstarke Spieler auf allen Positionen; als Pezzey und Cha (der war eine Granate) zur Eintracht gestoßen sind, waren auch Holz und Nickel schon etwas in die Jahre gekommen. Womöglich spielte damals die vielleicht stärkste Eintracht der letzten Jahrzehnte, abgesehen von dem Team, das später Fußall 2000 zelebrieren sollte - und doch nicht Meister wurde.
führten sie mit 1:0. Auf Nachfrage erfuhren die Spieler, dass noch 20 Sekunden zu spielen waren, als es einen Freistoß gab. Willi Neuberger führte aus, der Schiedsrichter führte die Pfeife an den Mund - er zögerte noch einen Moment, als der Ball über Körbel in den Armen des Bukarester Torhüters landete und er zögerte noch einen Moment länger, als diesem das Leder aus den Händen glitt und nach unten plumpste, wo der zuvor ausgerutschte Hölzenbein auf dem Boden saß, seinen Kopf ein wenig reckte und tatsächlich in der allerletzten Sekunde die Verlängerung erzwang. Nickel erzielte in jener Verlängerung das 3:0 - und die Eintracht erreichte die nächste Runde. Das ist so ein Zufall, dass man da mitrutscht, blöd da sitzt und das Ding dann reinmacht. Das gibts nur im Fußball, deshalb gehen wir da immer wieder hin.
Bei den Endspielen gegen Borussia Mönchengladbach fehlte Jürgen Grabowski; im Punktspiel gegen Gladbach hatte ein Tritt des Lothar Matthäus für das vorzeitige Karriereende gesorgt. In Mönchengladbach unterlag die Eintracht mit 2:3, das 1:0 durch Fred Schaub in der 81. Minute im Rückspiel reichte auf Grund der mehr auswärts erzielten Tore zum Titel. Als Kapitän Bernd Hölzenbein den Uefa-Cup in Empfang nahm, gab er diesen unter dem Jubel des vollbesetzten Waldstadions an den verletzten Grabi weiter. Beim abschließenden Bankett erfuhr Holz, dass Trainer Rausch ihn eigentlich auswechseln wollte - was den Kapitän wiederum sehr geärgert hatte. Ich war Kapitän, war immer für ein Tor in der letzten Minute gut, wie kann der das machen.
Es folgte das letzte Jahr von Bernd Hölzenbein bei Eintracht Frankfurt - und es endete mit einem weiteren Pokalsieg, dem dritten für Holz und die Eintracht; in Stuttgart besiegten die Frankfurter den 1.FC Kaiserslautern mit 3:1; es war das finale Spiel von Holz für Eintracht Frankfurt. Schon im Winter hatte er einen Vertrag bei Fort Lauderdale, dem neuen Club von Gerd Müller unterschrieben. Vielleicht etwas überstürzt, da die Eintracht einer Vertragsverlängerung nur unter erheblichen Gehaltseinbußen seitens Holz zustimmen wollte und ihm zudem nicht das Gefühl gegeben hatte, ihn wirklich zu wollen. Im Nachhinein wechselte Holz doch zum richtigen Zeitpunkt, immerhin war er schon 35 (Die Amis glaubten 33 - aber das ist eine andere Geschichte) - und der Abtritt mit dem Gewinn des DFB-Pokals ein triumphaler. Als sich die Mannschaft mit dem Pokal am Römer präsentierte und die Fans ihnen zujubelten, war es auch für Holz ein großer Moment. (Die (Amerikaner) haben alle gedacht, die feiern hier meinen Abschied, also haben wir die auch im Glauben gelassen) - schon am nächsten Tag brach er nach Florida auf, die letzten Punktspiele fanden ohne den Kapitän statt.
Nach Grabis Karriereende im Jahr zuvor war nun auch der zweite Weltmeister von Bord gegangen. Beinahe wäre Hölzenbein jedoch bei Beckenbauers Ex-Club Cosmos New York gelandet; ein Anruf des Trainers Hennes Weisweiler zeugte von Interesse. Als Holz jedoch zurückrief übersah er allerdings den Zeitunterschied von sechs Stunden; Nachts um drei klingelte in New York bei Weisweiler das Telefon, woraufhin dieser arg sauer wurde. Am folgenden Tag murmelte er noch ein paar Worte ins Telefon, das Interesse von Cosmos aber war schlagartig erloschen. Immerhin sorgte der Kontakt dafür, dass Fort Lauderdale das gleiche Gehalt wie Cosmos New York zahlen sollte. Wir haben natürlich so getan, als bestünde das Interesse noch immer ...
Als später Präsident Wolf zurück treten musste, stand Hölzenbein zunächst in vorderster Front - bis Matthias Ohms Präsident wurde. Die ersten Jahre liefen auch ganz gut, die Einkäufe passten - und die Zeitungen schrieben Holz in den Himmel, was nicht allen gefiel. Neid und Eifersucht gingen mit dem Erfolg Hand in Hand. Stand auf der einen Seite der Fußball 2000 mit Stein, Yeboah und Uwe Bein so folgte der Misserfolg nur wenig später: Der Abstieg, dessen Verschulden sich Bernd Hölzenbein auch auf die eigene Fahne schreibt. Ich habe sehr viel gelernt, zum Beispiel, dass man nicht mehr Geld ausgibt, als man hat. Die Spieler wollten immer mehr, die Finanzierung sollte über zukünftige Einnahmen gewährleistet werden; unnötiges Ausscheiden aus dem Uefa-Cup wie gegen Bröndby machten den Planungen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Von daher unterstützt Holz auf Grund seiner Erfahrungen den heutigen Kurs der Frankfurter Eintracht, der durch Heribert Bruchhagens Maxime, nicht mehr auszugeben als man hat, geprägt ist - auch wenn manch einer aus dem Umfeld dies nicht so gerne hört.
Wenige Wochen später wechselte er dennoch zu den Amateuren der Eintracht - und spielte fortan sogar in der Hessenauswahl. Eingefädelt hatte den Wechsel von Dehrn zur Eintracht ein Mitarbeiter eines Zeitungsverlages, der auch im Raum Limburg unterwegs gewesen ist und den treffsicheren Stürmer weiter empfohlen hatte. Als Holz zum Probetraining nach Frankfurt kam, verfuhr er sich zunächst und rollte eine Stunde zu spät am Riederwald ein. Als zudem noch die Fußballschuhe nicht passten, riet ihm der damalige Eintracht-Trainer Elek Schwartz, es noch ein weiteres Mal zu probieren.
Einen großen Schub nach vorne erlebten die Spieler als Dietrich Weise 1973 das Traineramt übernahm und im Gegensatz zu Ribbeck die Fußballer wie erwachsene Menschen behandelte. Vorbei die Zeiten der Taschenkontrolle, statt dessen stärkten Einzelgespräche das Selbstvertrauen der Spieler - vor allem Holz, der eher selbstzweiflerisch veranlagt war profitierte enorm - und schaffte den Sprung ins Nationalteam. Während Jürgen Grabowski schon 1970 eine große WM spielte, stand Holz erst im Herbst 1973 erstmals für Deutschland auf dem Platz - gegen Österreich. Wenige Monate später erzielte er beim 5:0 gegen Ungarn seinen ersten Treffer und sprang so trotz großer Konkurrenz noch auf den WM-Zug auf. Glücklich für ihn erwies sich dabei, dass Erwin Kremers noch beim letzten Punktspiel in der Liga eine rote Karte sah - und sich somit die WM-Teilnahme verspielte. Jedes mal, wenn ich ihn treff, bedanke ich mich nochmal bei ihm.
Wurde Holz in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Chile und Australien jeweils eingewechselt, so hatte er das Glück, bei der 0:1 Niederlage gegen die DDR nicht auf dem Feld zu stehen. Trainer Schön krempelte für das nächste Spiel gemeinsam mit Beckenbauer die Mannschaft auf vier Positionen um, auch Grabowski musste weichen - und so spielte Hölzenbein (Wenn ich am Schwarzenbeck vorbei war, der Franz war kein Problem mehr) gegen Jugoslawien wie auch in den folgenden Partien von Beginn an. Einem 2:0 gegen Jugoslawien folgte ein denkwürdiges 4:2 gegen starke Schweden (Grabi erzielte das 3:2) und die legendäre Regenschlacht im heimischen Waldstadion gegen Polen. Trotz eines von Hoeneß verschossenen und vom starken Holz heraus geholten Elfmeters siegte Deutschland mit 1:0 durch Gerd Müller und stand im Endspiel gegen Holland. Mit der Frankfurter Flügelzange Grabi und Holz wurde Deutschland durch ein 2:1 gegen die Niederlande zum zweiten Mal Weltmeister und auch Holz bekam seinen VW Käfer als Prämie, obgleich er sich eher als Wasserträger für die Stars sah. Noch vor dem Finale hatte er mit Jupp Heynckes ausgemacht, dass egal wer spielt, 10Minuten vor Schluss dem anderen Platz macht - aber dies hatte Holz während der Partie schlichtweg vergessen. Und so konnten Bernd Hölzenbein und Jürgen Grabowski den Weltpokal in die Höhe stemmen. Zusätzlich sicherte sich Hölzenbein eine goldene Münze als bester Tischtennisspieler der deutschen Mannschaft, die in Malente ein Turnier ausgepielt hatte - sehr zum Ärger von Gerd Müller, der bis dato der ungekrönte Tischtennismeister gewesen war.
Freitag, 14:00 Uhr: Auf der Zeil ist verhältnismäßig wenig Betrieb, der ausnahmsweise Freitags statt findende Wochenmarkt weist erhebliche Lücken auf, weiter vorne Richtung Hauptwache wird gebaut, so wie schon seit Jahren auf der Zeil gebaut wird. Sollte jemals fertig gebaut sein, wird die Fußgängerzone den Charme eines Autohauses aufweisen - Rundschau, Post, Ammerschläger und Kaufhaus Schneider gehören schon länger der Vergangenheit an, stattdessen gibt es nun ein Kaufhaus mit Loch. An der Hauptwache sind ein paar Buden aufgebaut, aus den Lautsprechern blubbert 10cc's dreadlock holiday, beschienen von der Herbstsonne, die auch den neugestalteten Goetheplatz ins rechte Licht setzt. Seit 1840 steht hier das Gutenberg-Denkmal, elefantene Mäuler spucken Wasser aus; weiter vorne der Theaterplatz, der schon lange Willy Brandt Platz heißt - aber nicht nur deshalb, weil dieser 1959 als regierender Bürgermeister von Berlin dem Endspielsieg der Eintracht im Olympiastadion beiwohnte; damals als die SPD noch ... aber lassen wir das.
Münchener Straße, kleine Lebensmittellädchen dicht an dicht mit Hotels und Kneipen, zwischen drin die ein oder andere Agentur - und genau dorthin führte mich mein Weg. Ich holte Pia ab, wir verschlossen die Räder im Hofeingang und wanderten Richtung Bahnhof Südseite; dem traditionellen Abfahrtsort für die Auswärtsbusse zu den Spielen der Eintracht. Wir haben bei den Geiselgangstern gebucht; Fahrt, Ticket und Erlebnisfaktor inclusive für schlappe 38 Euro, das geht auch mit dem eigenen PKW nicht billiger - und du hast den Vorteil, ein Schöppchen trinken zu können und zudem bei Freitagabendspielen nicht mitten in der Nacht sinnlose Kilometer auf den silbernen Golf schrubben zu müssen - außer Turnhallenfußball sieht man ja eh nicht viel von der Welt - nachts in Gelsenkirchen.
Kaum auf der Autobahn, standen wir auch schon im Stau und hinter Rosbach folgte die erste Pause; etliche sollten folgen - und wir hielten sogar an Plätzen, welche mit einem Häuschen bestückt waren, auf dass auch die weibliche Klientel ihren Bedürfnissen nachkommen konnte. Von Zeit zu Zeit klang darob ein Frauen ham beim Fußball nichts verloren durch den Bus, wie generell die Sangesfreudigkeit mit gestiegenem Alkoholpegel wuchs.
Burger Hain, Am Borbelholz - so hießen nun die Parkplätze während wir an einem Fläschlein Apfelwein nuckelten und ab und an ein Kippchen rauchten. Über dem Fahrer blinkte das Zeichen Wagen hält; eine Reminiszenz an Tage, als der Bus noch Schüler nach Hause karrte - während die klassische Tombola ihre Schatten voraus warf. Badeschlappen und T-Shirts warteten auf neue Besitzer, die von Gerre wortreich die Gewinne ausgehändigt bekamen. Hauptpreis ist stets ein Platz für die nächste Auswärtsfahrt - weder Pia noch ich hatten jemals etwas gewonnen, so auch heute, als die Losnummer 110 gezogen wurde. Schade, wieder nichts - doch dann strahlte Pia übers ganze Gesicht: Die hab ich. Tatsächlich, irgendwie hatte sich das Los 110 zwischen ihre 150er Nummern gemogelt und somit steht also fest, wie wir in ein paar Wochen nach Leverkusen kommen werden. 110. All colors are beautiful gewinnt. Das issn Ding.
Wenig später rollten wir in Gelsenkirchen ein und nach einigem hin und her parkten wir auf dem Parkplatz der Gelsenwasser AG. Über den Hermann-Eppenhof-Weg marschierten wir Richtung Turnhalle, deren Leuchtreklame bald aus der Dunkelheit erstrahlte.
Auf dem Videowürfel wurden nun die Spieler der Teams eingeblendet, affig die Schalker, die posierten, als gelte es in Bravo-Girl zu landen. Der Stadionsprecher trug ein Leibchen mit der Aufschrift Quatscher 04 und wies sanft darauf hin, dass Rauchen nicht so dolle ist.
Das Dach der Halle war geschlossen, das Licht gleißte und aus der einstmaligen Flutlichtatmospäre wurde eine Art Filmset-Beleuchtung, während auf dem Feld ein Zeppelin mit der Aufschrift Berlin-Air schwebte. Gelsenkirchener Komparsen, ausgestattet von Gazprom, hockten ganz in Blau auf ihren Plätzen und bestaunten das Event. Allein einige Teile der Nordkurve gebärdeten sich unruhig.
Zimmermann reagierte zunächst einmal unsicher, Ochs musste in höchster Not auf der Linie klären, während bei Schalke nach 58 Minuten Asamoah eingewechselt wurde. Das Spiel plätscherte vor sich hin, ein Punkt für die Eintracht lag durchaus im Bereich des Möglichen, bis - ja bis es kurz hinter der Mittellinie Freistoß für Schalke gab. Der Spieler Schmitz verlegte das Bällchen noch einige Meter nach vorne und flankte es vor das Frankfurter Tor, Zimmermann zögerte und Asamoah wuchtete es zur glücklichen Führung ins Netz - jetzt wachten die Schalker Komparsen auf, sangen ein bisschen und provozierten die Frankfurter Kurve, die bislang durchgehend supportet hatte. Ätzend; 66 Minuten hörst du die Uschis nicht, aber wenn sie in Führung gehen, gebärden sie sich, als hätten sie das Rad erfunden. Die Schalker Assis über uns rotzten runter, einer verlor dabei seinen Schal und nach einigem Bohai war wieder Ruhe. Die Eintracht aber fand in der Offensive kein Durchkommen; nicht eine zwingende Chance konnten sich die Adler erspielen, Teber wollte aber konnte nicht, Chris fehlte auf der Sechs und auch die Wechsel Liberopoulos für Amanatidis und Caio für Steinhöfer änderten an der Harmlosigkeit nicht das Geringste. Als Schwegler dann kurz vor Schluss mit gelbrot vom Platz flog, war der Käs´gelutscht. Zu allem Überfluss traf Zimmermann in der letzten Minute nicht nur den Ball, sondern auch einen Schalker. Den fälligen Elfer verwandelte Farfan und so endete ein Spiel, das eigentlich 0:0 ausgehen musste mit einem Heimsieg für Gelsenkirchen. Zudem fing sich Teber noch die fünfte Gelbe und fällt somit gegen Hannover aus. Vielleicht eine Chance für Titsch-Rivero.
Es ist wie immer: Hinfahren, Hallenfußball, doofes Publikum und dämlich verlieren. Unten hüpfte ein Maskottchen auf und ab, das aussieht, wie eine Pimmelnase, die Mannschaft kam in die Kurve getröpfelt und Zimmermann wurde mit kurzen Sprechchören aufgemuntert; überhaupt war unser Support ordentlich, und das obwohl Martin nicht dabei war. Dino und Peter gaben ein guten Ersatz.